Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
Russische Emailarbeiten
Silbergerät mit Cloisonné- und Schattenemail aus Moskau und St. Petersburg, von Owtschinnikow, Chlebnikow, Rückert und Fabergé, um 1880 bis 1917.
Im späten 19. Jahrhundert erlebte das russische Email einen Höhepunkt. Moskauer Firmen wie Pawel Owtschinnikow und Iwan Chlebnikow fertigten Löffel, Becher, Teegläserhalter, Salzthrone, Kowsche und Dosen mit Cloisonné-Email in leuchtenden Farben im altrussischen Stil. Fjodor Rückert entwickelte das Schattenemail, bei dem Farbverläufe innerhalb der Zellen Tiefe erzeugen, und lieferte auch an Fabergé. Die Firma Fabergé in St. Petersburg und Moskau stellte Guilloche-Email in Pastellfarben über maschinell gravierten Mustern her, für Dosen, Uhren, Rahmen und Ostereier.
Den Wert bestimmen Hersteller, Arbeitsmeister, Feinheit des Emails, Größe und Erhaltung. Russische Silberpunzen nennen den Feingehalt in Solotnik, meist 84, dazu Stadtmarke, Beschaumeister, Jahreszahl und Firmenzeichen; Stücke aus der Zeit nach 1896 tragen meist die Kokoschnik-Punze mit Frauenkopf. Fälschungen mit erfundenen oder kopierten Punzen sind sehr verbreitet, besonders unter dem Namen Fabergé. Abgeplatztes Email und Reparaturen mindern den Wert deutlich. Wir prüfen Punzen und Machart am Stück.
Woran man es erkennt
- Kowsche und Salzthrone
- Teegläserhalter und Becher
- Löffel mit Cloisonné-Email
- Schattenemail von Rückert
- Guilloche-Email von Fabergé
- Punzen mit 84 Solotnik
Hersteller
Russische Emailarbeiten verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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