Salonbronzen des Historismus
Patinierte und vergoldete Bronzefiguren für Wohnräume der Gründerzeit, von Wiener und Pariser Gießereien.
Im Historismus wurde die Bronzefigur zum Ausstattungsstück bürgerlicher Salons: mythologische Gestalten, Allegorien, Krieger, Tänzerinnen, Tiere und Verkleinerungen berühmter Statuen. Pariser Gießereien wie Barbedienne verbreiteten Reduktionen antiker und moderner Skulpturen, in Wien arbeiteten Kunstgießereien und Bildhauer wie Viktor Tilgner, Arthur Strasser und Hans Gasser auch für den privaten Markt. Strasser verband Bronze mit Farbe und schuf orientalische Figuren sowie die Marc-Anton-Gruppe neben der Secession. Die Figuren stehen meist auf Sockeln aus Marmor oder Onyx.
Ins Gewicht fallen Bildhauer, Gussqualität, Ziselierung, Patina und Größe. Signaturen im Guss und Gießerstempel erhöhen den Wert, ebenso Reduktionsmarken wie der Stempel des Collas-Verfahrens bei Barbedienne. Spätere Nachgüsse sind an weicheren Details und schwächerer Ziselierung zu erkennen. Abgeriebene oder neu aufgetragene Patina mindert. Zinkgussfiguren, die als Bronze verkauft wurden, sind häufig. Originale Sockel gehören zur Figur und werden mitbewertet. Paare und Garnituren werden gemeinsam bewertet.
Woran man es erkennt
- Signatur im Guss
- Gießerstempel und Reduktionsmarken
- Patina
- Zinkguss als Verwechslung
Künstler & Entwerfer
Salonbronzen des Historismus verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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