Kruzifixe gehörten zu jedem Haushalt, jeder Kapelle und Kirche. Im Barock entstanden Corpora aus Lindenholz mit ausdrucksvoller Anatomie und bewegtem Lendentuch, gefasst oder holzsichtig, auf Kreuzen aus Ebenholz, Nuss oder vergoldetem Holz. Für die Hausandacht fertigten Werkstätten kleine Kruzifixe, oft mit Totenkopf am Kreuzfuß und Strahlenkranz. Ländliche Schnitzer in Tirol, im Salzkammergut und in Gröden lieferten bis ins 20. Jahrhundert Kruzifixe in großer Zahl. Corpora aus Elfenbein unterliegen besonderen Handelsregeln.
Für den Wert zählen Schnitzqualität, Ausdruck, Fassung und Alter; barocke Corpora mit fein geschnitztem Gesicht und Händen sind gesucht. Ländliche Serienarbeiten haben einen kleineren Markt. Fehlende Finger und Zehen sind häufig, abgelaugte Figuren haben an Wert verloren. Kruzifixe aus Kirchen werden nur mit Nachweis des rechtmäßigen Erwerbs angekauft. Elfenbeincorpora werden nur im Rahmen der gesetzlichen Ausnahmen geprüft. Ein Foto der Rückseite zeigt Befestigung und Holzart.
Woran man es erkennt
- Ausdruck von Gesicht und Händen
- Ländliche Serienarbeiten
- Herkunft aus Kirchen klären
- Elfenbein nur mit Nachweis
Barocke Kruzifixe und Corpora verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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