Expressionismus im 7. Bezirk, 1070 Wien
Expressionismus in Neubau: Schiele im Leopold Museum
Das Leopold Museum im MuseumsQuartier besitzt die größte Schiele-Sammlung; Neubau mit seinen Druckereien, Verlagen und Ateliers ist zugleich ein Bezirk der Grafik.
In den ehemaligen Hofstallungen Johann Bernhard Fischer von Erlachs entstand bis 2001 das MuseumsQuartier, in dem Ortner & Ortner das Leopold Museum errichteten. Es besitzt die größte Sammlung von Werken Egon Schieles, dazu Bilder von Gustav Klimt und Oskar Kokoschka. Klimt wohnte im Bezirk in der Westbahnstraße 36; aus der Neustiftgasse 32–34, dem Sitz der Wiener Werkstätte, kamen Kokoschkas frühe Drucksachen. In den Gewerbehöfen am Schottenfeld arbeiteten Druckereien und Verlage, deren Mappenwerke und Plakate bis heute aus Bezirkshaushalten auftauchen.
Im Handel stehen Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafik im Vordergrund, dazu Postkarten der Wiener Werkstätte nach Entwürfen Kokoschkas, sein Buch „Die träumenden Knaben“ von 1908, Kataloge der Kunstschau und Plakate. Von Schiele-Zeichnungen sind zahlreiche Fälschungen im Umlauf; Strichführung, Papier, Signaturform und die Aufnahme ins Werkverzeichnis entscheiden. Werke dieser Künstler wechselten nach 1938 vielfach unter Zwang den Besitzer, daher klären wir die Provenienz lückenlos, bevor wir ein Angebot machen.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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