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Skulpturen & Plastiken

Zinkgussfiguren

Bronzierte Figuren, Leuchter und Uhrenaufsätze aus Zinkguss, im 19. Jahrhundert als günstiger Bronzeersatz verbreitet.

Ab den 1840er-Jahren ermöglichte der Zinkguss die preisgünstige Serienfertigung von Figuren, die wie Bronze aussahen. Fabriken in Berlin, Paris und Wien lieferten mythologische Figuren, Krieger, Tänzerinnen, Kinder und Tiere, oft bronziert, vergoldet oder farbig gefasst. Zinkguss diente auch für Uhrenaufsätze, Leuchter, Lampenfüße, Grabschmuck und Bauplastik. In bürgerlichen Wohnungen der Gründerzeit standen solche Figuren auf Kaminen, Kommoden und Sockeln. Französische Figuren tragen häufig Signaturen nach Modellen bekannter Bildhauer. Viele Modelle wurden über Jahrzehnte nachgegossen.

Zinkgussfiguren werden geringer bewertet als Bronzen, gute Modelle mit erhaltener Bronzierung und originalem Sockel haben aber dekorativen Wert. Bewertet werden Größe, Modell, Ausführung und Zustand. Zink ist spröde, Brüche an Armen und Beinen sind häufig und schwer zu reparieren. Unter abgeriebener Bronzierung erscheint grausilbriges Metall, an dem Zinkguss leicht zu erkennen ist. Zinkpest, eine pulverige Korrosion, kann Figuren zerstören. Figuren mit Lampenfunktion werden zusätzlich nach Elektrik geprüft.

Woran man es erkennt

  • Grausilbriges Metall unter Bronzierung
  • Spröde Brüche
  • Zinkpest
  • Originale Sockel

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.