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Skulpturen & Plastiken

Alabasterskulpturen

Büsten, Figuren und Vasen aus Alabaster, vor allem aus italienischen Werkstätten um 1900.

Alabaster, ein weicher, durchscheinender Gipsstein, wurde seit dem Mittelalter für Figuren und Reliefs verwendet. Um 1900 lieferten Werkstätten in Volterra in der Toskana große Mengen Alabasterbüsten von Mädchen mit Schleier, Madonnen, Tänzerinnen und Kopien antiker Statuen, dazu Vasen, Schalen und Lampen. Diese Arbeiten wurden in Wien über Kunsthandlungen verkauft und standen in vielen Wohnungen. Ältere Alabasterarbeiten des Mittelalters und der Renaissance, etwa aus englischen und niederländischen Werkstätten, sind deutlich seltener und werden als eigene Gruppe bewertet.

Bewertet werden Ausführung, Größe, Motiv und Erhaltung; fein gearbeitete Büsten mit Spitzenschleier und Kombinationen mit Marmor sind gesucht. Alabaster ist weich und wasserlöslich, eine Reinigung mit Wasser schädigt die Oberfläche. Bestoßene Nasen und Kanten sowie gelbliche Verfärbungen sind häufig. Kunststeinimitate sind gleichmäßiger und schwerer. Alte Alabasterreliefs werden in ihrer Herkunft geprüft. Fotos im Gegenlicht zeigen das typische Durchscheinen. Lampen aus Alabaster werden zusätzlich nach Elektrik geprüft.

Woran man es erkennt

  • Werkstätten in Volterra
  • Wasserempfindliche Oberfläche
  • Durchscheinen im Gegenlicht
  • Kunststeinimitate

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.