Künstler: Skulptur der Gegenwart
Ulrike Truger
Bildhauerin, geb. 1948, Hartberg – Wien
Wiener Steinbildhauerin; Marcus-Omofuma-Stein an der Mariahilfer Straße, „Wächterin“ beim Burgtheater und zahlreiche Marmorskulpturen.
Geboren 1948 in Hartberg in der Steiermark, kam Ulrike Truger 1951 nach Wien. Nach der Matura studierte sie Mathematik und danach Bildhauerei bei Wander Bertoni an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. Sie arbeitet vor allem in Stein und stellte unter anderem im Wiener Künstlerhaus, beim Steirischen Herbst, im Treptower Park in Berlin, im Rupertinum Salzburg und in der Landesgalerie Eisenstadt aus. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Trugers Skulpturen entstehen aus großen Blöcken von Marmor, Serpentin, Granit, Sandstein und Konglomerat; Titel wie „Sich Erhebende“, „Aufbruch“ oder „Große Liegende“ beschreiben Bewegungen aus dem Stein heraus. 2003 setzte sie den Marcus-Omofuma-Stein aus afrikanischem Granit, ein Mahnmal für den 1999 bei seiner Abschiebung gestorbenen Nigerianer, an die Mariahilfer Straße. 2009–2011 stand ihr „Gigant – Mensch Macht Würde“ aus Carrara-Marmor am Karlsplatz.
Steinskulpturen sind schwer; Transport und Standort erfordern Planung und Fachkräfte. Bruchkanten, Verwitterung und Verfärbungen bei Außenaufstellung sind zu prüfen. Signatur und Jahr sind oft eingemeißelt. Kleinere Arbeiten und Modelle erscheinen eher auf dem Markt als Großskulpturen, die meist für bestimmte Orte entstanden. Modelle und Entwürfe dokumentieren oft Wettbewerbe und öffentliche Aufträge.
Epochen & Stile
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Ebenfalls: Skulptur der Gegenwart
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- Michael Kienzergeb. 1962
- Hans Kupelwiesergeb. 1948
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- Constantin Lusergeb. 1976
- Marianne Madernageb. 1944
- Werner Reiterergeb. 1964
- Peter Sandbichlergeb. 1964
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