Otto Wagner im 19. Bezirk, 1190 Wien
Otto Wagner in Döbling: die Schleusenanlage in Nussdorf
1894–1898 baute Wagner am Beginn des Donaukanals in Nussdorf Wehr und Schleuse – Ingenieurbau mit Löwen von Rudolf Weyr.
An der Abzweigung des Donaukanals bei Nussdorf entstand 1894 bis 1898 nach Otto Wagners Plänen die Wehr- und Schleusenanlage, Teil der Arbeiten zur Donauregulierung und zum Schutz der Stadt vor Hochwasser und Eisstoß. Die Brücke über die Schleuse bewachen zwei Löwen von Rudolf Weyr. Nussdorf selbst ist Weinort mit Heurigen, barocker Pfarrkirche und einstiger Talstation der Zahnradbahn auf den Kahlenberg; oberhalb ziehen sich die Weingärten zum Nussberg. Im selben Jahrzehnt plante Wagner die Stationen der Stadtbahn.
Ingenieurbauten wie dieser hinterlassen Pläne, Fotografien, Festschriften und Ansichtskarten; Aufnahmen der Bauzeit und Drucksachen zur Donauregulierung sind gesucht. Aus Nussdorfer Winzerhäusern und Döblinger Villen kommen außerdem Weinbaugerät, Fässer, Heurigenausstattung, Möbel und Bilder. Wir prüfen Fotos auf Abzugsart und Datierung, Pläne auf Druck oder Handzeichnung, Holzgeräte auf Alter und Zustand. Presshaus und Keller gehören zur Besichtigung dazu; die Zahlung erfolgt bar oder per Überweisung.
Otto Wagner in anderen Bezirken
Innere Stadt
Postsparkasse am Georg-Coch-Platz (1904–1906 und 1910–1912) und Ankerhaus am Graben 10 (1894/95).
Mariahilf
Wohnhäuser Linke Wienzeile 38 und 40, das „Majolikahaus“ (1898/99).
Neubau
Wohnhäuser Neustiftgasse 40 und Döblergasse 4 (1909–1912), in Döblergasse 4 lag Wagners letzte Wohnung.
Penzing
Kirche am Steinhof (1904–1907) sowie Villa Wagner I und II in der Hüttelbergstraße (1886–1888 und 1912/13).
Hietzing
Hofpavillon der Stadtbahn bei Schönbrunn (1899).
Landstraße
Wohnhäuser am Rennweg 1–5 (1889–1891), Wagner wohnte in Nr. 3.
Wieden
Entwarf die Stadtbahnpavillons am Karlsplatz (1898/99).
Alsergrund
Entwarf die Stadtbahnstationen an Rossauer Lände und Währinger Straße.
Ottakring
Baute die Stadtbahnbögen und Stationen am Lerchenfelder Gürtel.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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