Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
Pastelle und Kreidezeichnungen
Bildnisse, Akte und Landschaften in Pastell, Kreide und Rötel vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne.
Das Pastell verbindet Zeichnung und Malerei: Stifte aus gepresstem Pigment werden direkt auf das Papier aufgetragen und oft mit dem Finger verrieben. Im 18. Jahrhundert war es das Medium eleganter Bildnisse, um 1900 griffen Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec und Wiener Künstler das Pastell neu auf. Gustav Klimt zeichnete mit farbigen Stiften und Kreide, Oskar Kokoschka mit kräftiger Kreide auf getöntem Papier. Rötelzeichnungen in warmem Rotbraun waren seit der Renaissance für Figurenstudien beliebt.
Pastelle sind empfindlich: Das Pigment haftet lose auf dem Papier und rieselt bei Erschütterung ab, deshalb gehören sie hinter Glas mit Abstand zum Blatt. Fingerspuren, Abrieb und Feuchtigkeitsschäden mindern stark. Bewertet werden Künstler, Motiv, Frische der Farben und Erhaltung. Bildnisse bekannter Personen und typische Motive bekannter Künstler sind gefragt. Beim Transport bleiben Pastelle liegend mit der Bildseite nach oben, das Glas darf das Blatt nicht berühren.
Woran man es erkennt
- Lose haftendes Pigment
- Glas mit Abstand
- Fingerspuren und Abrieb
- Liegend transportieren
Künstler & Entwerfer
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