Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Grafik, Zeichnungen & Aquarelle im 4. Bezirk, 1040 Wien

Grafik und Zeichnungen verkaufen auf der Wieden

Von Revolutionsflugblättern im Wien Museum bis zu Editionen der Schleifmühlgasse: Die Wieden verbindet bürgerliche Grafiksammlungen mit einem Galerienviertel der Gegenwart.

Die großen Gründerzeitwohnungen in Schwindgasse, Prinz-Eugen-Straße und Argentinierstraße, oft mit eigenem Dienstbotenzimmer, boten Wandflächen für Salonhängung und Platz für Mappenschränke. Im Dienstbotenzimmer oder im Dachbodenabteil lagern oft Kisten mit Rahmen und losen Blättern. Typisch sind Biedermeier-Aquarelle aus den Vorstadthäusern in Mühlgasse und Paulanergasse, Ansichten der Karlskirche, Architekturzeichnungen aus Haushalten von Absolventen der Technischen Universität und zeitgenössische Editionen aus den Galerien der Schleifmühlgasse.

Hans Makart arbeitete ab 1869 in seinem Atelier in der Gußhausstraße, Koloman Moser wuchs im Theresianum auf, und die Wiener Werkstätte startete im Mai 1903 in einer Wohnung der Heumühlgasse. Otto Wagners Stadtbahnpavillons am Karlsplatz sind ein häufiges Motiv der Druckgrafik. Das Wien Museum bewahrt Bilder und Flugblätter der Revolution von 1848, ein Vergleichsbestand für Karikaturen und Einblattdrucke. Gegenwartskunst zeigen in der Schleifmühlgasse etwa Georg Kargl Fine Arts und die Christine König Galerie.

Große Bestände aus Dienstbotenzimmern sehen wir Blatt für Blatt durch; für die Ersteinschätzung reicht ein Foto der gestapelten Rahmen und einiger Rückseiten. Bei Editionen aus der Schleifmühlgasse helfen Rechnung, Zertifikat und Galeriestempel. Architekturzeichnungen bitte gerollt lassen, wenn sie gerollt sind, und nicht unter Gewichten pressen. Auch aus Dachbodenabteilen holen wir ab; bezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Biedermeier-Aquarelle und Vorstadtansichten – Häuser der Zeit um 1820–1840 in Mühlgasse und Paulanergasse.
  • Zeitgenössische Editionen und Grafik – Galerien der Schleifmühlgasse und Kunsthalle am Karlsplatz.
  • Architektur- und Entwurfszeichnungen – Haushalte von Absolventen und Lehrenden der Technischen Universität.
  • Karikaturen und Einblattdrucke von 1848 – Vergleichsbestand im Wien Museum am Karlsplatz.

Mit Bezug zu Wieden

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 4. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Künstler

513

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

73

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Kaufen Sie auch Grafiksammlungen mit vielen unbekannten Blättern?

Ja. Sammlungen werden vollständig gesichtet, auch wenn viele Blätter unbekannt sind. Häufig finden sich zwischen dekorativen Drucken einzelne gesuchte Stücke.

Meine Aquarelle sind verblasst – sind sie noch etwas wert?

Das hängt vom Künstler und vom Grad des Verblassens ab. Leichte Lichtschäden mindern, schließen einen Ankauf aber nicht aus. Hängen Sie Aquarelle bis zur Besichtigung nicht in die Sonne.

Mein Blatt ist mit Bleistift signiert – ist es dann ein Original?

Nicht automatisch. Auch Offsetdrucke und Plakate wurden nachträglich signiert. Entscheidend sind Drucktechnik, Papier und Auflagenangabe, die bei Originalgrafik zum Werk gehören.

Was bedeuten „e. a.“ oder „h. c.“ neben der Nummer?

„E. a.“ steht für épreuve d'artiste, ein Künstlerexemplar außerhalb der nummerierten Auflage, „h. c.“ für hors commerce, nicht für den Handel bestimmt. Solche Exemplare werden in der Regel ähnlich bewertet wie nummerierte Blätter.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.