Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
Exlibris
Bucheignerzeichen in Radierung, Kupferstich und Holzschnitt von Alfred Cossmann, Franz von Bayros und Zeitgenossen.
Das Exlibris, ein in Bücher geklebtes Eigentumszeichen, wurde um 1900 zu einem eigenen Sammelgebiet mit Tauschbörsen und Vereinen. Wiener Künstler schufen Exlibris in Kupferstich, Radierung und Holzschnitt: Alfred Cossmann stach zahlreiche Blätter in Kupfer, Franz von Bayros entwarf erotische und galante Exlibris, Ludwig Michalek radierte Porträt- und Symbolexlibris, Emil Orlik arbeitete in Radierung und Holzschnitt. Viele Blätter tragen Name und Motto des Auftraggebers und wurden in kleinen Auflagen gedruckt, oft mit Bleistiftsignatur.
Exlibris werden meist als Sammlungen angeboten, die Tausende Blätter umfassen können. Bewertet werden Künstler, Technik, Motiv und Erhaltung; signierte Abzüge von Kupferstichen und Radierungen stehen über Klischeedrucken. Sammlungen mit Alben, Tauschlisten und Opusangaben sind gut erschlossen und leichter zu bewerten. Erotische Exlibris von Bayros und seinen Nachahmern bilden einen eigenen Markt. In Büchern eingeklebte Exlibris werden mit dem Buch bewertet.
Woran man es erkennt
- Signierte Tiefdrucke
- Alben und Tauschlisten
- Opusangaben
- Klischeedrucke
Künstler & Entwerfer
Exlibris verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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