Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
Radierungen des 17. Jahrhunderts
Radierungen von Rembrandt, Adriaen van Ostade, Wenzel Hollar und ihren Zeitgenossen.
Im 17. Jahrhundert wurde die Radierung zur bevorzugten Technik der Maler-Radierer, weil sie einen freien, zeichnerischen Strich erlaubt. Rembrandt Harmensz. van Rijn schuf rund 300 Radierungen, darunter Bildnisse, Bettler, Landschaften und das Hundertguldenblatt, und bearbeitete viele Platten in mehreren Zuständen. Adriaen van Ostade radierte Bauernstuben und Dorfszenen, der aus Prag stammende Wenzel Hollar Ansichten, Trachten, Muffs und Stadtpläne von großer Genauigkeit. Anthonis van Dyck begründete mit der Ikonographie eine Folge radierter Künstlerbildnisse.
Rembrandts Platten wurden nach seinem Tod weiter gedruckt, zum Teil bis ins 20. Jahrhundert; diese späten Abzüge sind echt, aber deutlich weniger wert als Drucke zu Lebzeiten. Die Unterscheidung stützt sich auf Papier, Wasserzeichen, Druckqualität und die Zustände, die in Werkverzeichnissen wie dem New Hollstein beschrieben sind. Hollar ist wegen seiner Ansichten von Prag und anderen Städten des Reiches gefragt. Faksimiles des 19. Jahrhunderts auf altem Papier sind verbreitet und verraten sich durch fehlende Plattentönung.
Woran man es erkennt
- Abzüge zu Lebzeiten
- Zustände nach New Hollstein
- Posthume Drucke
- Faksimiles auf altem Papier
Künstler & Entwerfer
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