Emma Bormann im 19. Bezirk, 1190 Wien
Emma Bormann aus Döbling: Holzschnitte von Wien bis Peking
Emma Bormann kam 1887 in Döbling zur Welt; ihre Holz- und Linolschnitte zeigen Städte aus erhöhtem Blickpunkt, von Wien bis Peking.
Döbling war im 19. Jahrhundert Wohnort von Industriellen, Bankiers und Gelehrten; in der Villa Wertheimstein verkehrten Künstler und Wissenschaftler. In einer solchen Familie kam Emma Bormann 1887 zur Welt, Tochter des Althistorikers Eugen Bormann. Sie promovierte 1917 an der Universität Wien in Germanistik und Archäologie, besuchte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und unterrichtete später in München. 1926–1940 war sie Lektorin für Zeichnen an der Universität Wien, 1941–1950 lebte sie in China, danach in Japan.
Bormanns Holz- und Linolschnitte zeigen Städte von Türmen und Anhöhen aus; Wiener Blätter stehen neben Ansichten aus Asien. Bei Druckgrafik prüfen wir Papier, Druckbild, Bleistiftsignatur und Erhaltung. Wir kaufen Grafik der Zeit um 1920 bis 1950, Mappen und Bücher mit Originalgrafik. Döblinger Villen auf der Hohen Warte, in Sievering und am Cobenzl bewahren oft Bibliotheken und Grafiksammlungen aus Gelehrtenhaushalten, die wir vor Ort sichten.
Sparten im 19. Bezirk
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