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Silber & Tafelsilber im 17. Bezirk, 1170 Wien

Silber verkaufen in Hernals: Dornbach, Neuwaldegg, Heuberg

Otto Prutschers Villa Knopf in der Braungasse, Haerdtls Espresso an der Hauptstraße und Villen am Wienerwaldrand: In Hernals reicht die Silbergeschichte vom Landhaus bis ins Siedlerhaus.

In Dornbach und Neuwaldegg stehen Landhäuser und Villen mit großen Gärten, Weinkellern und Nebengebäuden; Verlassenschaften umfassen dort Haus, Keller und Dachboden, und das Silber reicht vom Biedermeierbecher bis zum Tafelservice der Zwischenkriegszeit. Jagdbecher und Pokale gehören in Villen am Wienerwaldrand häufig dazu. In der Siedlung Heuberg, wo oft Nachkommen der Erstsiedler wohnen, liegt Aussteuerbesteck im Küchenkasten. Rund um den Elterleinplatz bewahren Gründerzeitwohnungen Besteck, Tabletts und Silberrahmen aus mehreren Jahrzehnten.

In der Braungasse 44 steht die Villa Knopf, 1919 bis 1922 von Otto Prutscher gebaut, der auch Silbergerät, Glas und Schmuck entwarf. Das Espresso „Arabia“ an der Hernalser Hauptstraße 73–75 richtete 1954 Oswald Haerdtl ein; er war Büropartner Josef Hoffmanns und entwarf Gerät aus Glas und Metall. Schloss Neuwaldegg am Eingang des Schwarzenbergparks steht für die Adelskultur des 18. Jahrhunderts, die Kalvarienbergkirche mit dem Stationenweg für den Barock im Bezirk.

Villen in Neuwaldegg liegen am Hang; bei Hausverlassenschaften sehen wir zuerst Speisezimmer und Kredenzen durch und nehmen uns Keller und Dachboden danach vor. Jagdbecher mit Hirsch- oder Eichenlaubdekor sind manchmal aus Silber, häufig aus versilbertem Metall oder Zinn, das klärt die Punze. Ein paar scharfe Fotos der Marken reichen zunächst. Reines Metallsilber wird gewogen und zum Tageswert bezahlt.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Tafelsilber und Biedermeierbecher – Villen und Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg.
  • Jagdbecher und Pokale – Villen am Wienerwaldrand mit Jagdtradition.
  • Aussteuerbesteck – Siedlerhäuser am Heuberg, Bestände der Erstsiedlerfamilien.

Mit Bezug zu Hernals

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 17. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

16

Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

30

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Silber & Tafelsilber

Was ist ein gefüllter Leuchter?

Bei gefüllten Leuchtern ist der Fuß aus dünnem Silberblech mit Kitt, Pech oder Gips beschwert. Das Gesamtgewicht täuscht daher über den Silberanteil; bewertet werden Ausführung und das geschätzte Silbergewicht.

Mindern Monogramme den Wert?

Einfache Monogramme mindern meist nur leicht, weggeschliffene Gravuren dagegen stärker, weil die Wandung dünner wird. Wappen bekannter Familien und Widmungen mit Bezug zur Geschichte können das Interesse sogar erhöhen.

Was bedeutet die Zahl 800 auf meinem Besteck?

Sie gibt den Feingehalt an: 800 von 1000 Teilen sind reines Silber. 800 war um 1900 der übliche Feingehalt für deutsches und österreichisches Tafelsilber, 925 ist Sterlingsilber. Steht nur eine Zahl wie 90 oder 100 neben einer Firmenmarke, handelt es sich meist um versilberte Ware.

Was ist der Dianakopf?

Die Silberpunze Österreich-Ungarns von 1872 bis 1922 zeigt den Kopf der Jagdgöttin Diana mit einer Ziffer für den Feingehalt: 1 für 950, 2 für 900, 3 für 800 und 4 für 750 Tausendteile. Ein zusätzlicher Buchstabe nennt das Punzierungsamt, A steht für Wien.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.