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Münzen & Medaillen im 17. Bezirk, 1170 Wien

Wallfahrtsmedaillen und Münzen aus Hernals: Kalvarienberg

Der Kalvarienberg ist seit dem 18. Jahrhundert Wallfahrtsziel, der Fastenmarkt besteht bis heute. In Hernals liegen Andachtsmedaillen neben Silberkronen, Schillingen und Gold aus Gründerzeitwohnungen.

Zwischen Elterleinplatz und Jörgerbad liegen Gründerzeitwohnungen, in denen Uhren, Goldschmuck und Münzen vererbt wurden; in Schatullen und Geldbörsen liegen Silberkronen, Schillinge und Groschen. In der Siedlung Heuberg, wo Nachkommen der Erstsiedler wohnen, sind Sparbüchsen und Gedenkmünzen aus der Nachkriegszeit typisch. Villen in Dornbach und Neuwaldegg bringen umfangreichere Sammlungen hervor, manchmal mit Goldmünzen, Talern und Schützenmedaillen, die zur Jagd- und Vereinstradition am Wienerwaldrand gehören.

Der Stationenweg des Kalvarienbergs, eines Wallfahrtsziels der Gegenreformation, umrundet die Kirche mit Szenen der Passion. Wallfahrtsmedaillen und Andachtsmedaillen vom Kalvarienberg und vom Fastenmarkt, der jährlich in der Fastenzeit stattfindet, sind in Hernalser Haushalten zu erwarten. Vor der Gegenreformation, im 16. Jahrhundert, hatten die Jörger Hernals zu einem Ort evangelischer Gottesdienste gemacht. Weil Dornbach jahrhundertelang dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter gehörte, haben Salzburger Prägungen hier einen historischen Bezug.

Andachtsmedaillen sortieren wir nach Material und Alter: Silberne Stücke des 18. und 19. Jahrhunderts bewerten wir einzeln, spätere Aluminiumprägungen meist als Konvolut. Münzen in Siedlerhäusern liegen oft im Küchenkasten oder in Blechdosen am Dachboden; dort sehen wir mit Ihnen nach. Villen in Neuwaldegg erreicht man über steile Einfahrten, für Münzen genügt ein Tisch mit gutem Licht. Goldstücke rechnen wir nach Tageskurs ab.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Wallfahrts- und Andachtsmedaillen – Kalvarienberg und Fastenmarkt an der Kalvarienbergkirche.
  • Silberkronen, Schillinge und Gold – Erbstücke in Gründerzeitwohnungen um den Elterleinplatz.
  • Schützenmedaillen und Taler – Villen in Dornbach und Neuwaldegg am Wienerwaldrand.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

12

Manufakturen & Marken

4

Epochen & Stile

12

Materialien, Techniken & Punzen

11

Fragen zu Münzen & Medaillen

Kaufen Sie Schilling-Gedenkmünzen?

Ja. Silbergedenkmünzen zu 25, 50, 100 und 500 Schilling werden mindestens nach Silbergehalt bewertet. Ausgaben in Polierter Platte mit Originaletui und seltene Jahrgänge können darüber liegen.

Lohnt sich der Verkauf einer alten Münzsammlung im Album?

Oft ja. Wir sichten das Album vollständig, bestimmen gesuchte Stücke einzeln und bewerten den Rest nach Material und Menge. Lösen Sie die Münzen bitte nicht heraus.

Kaufen Sie antike Münzen?

Ja, wenn die Herkunft nachvollziehbar ist, etwa aus einer alten Familiensammlung mit Belegen oder aus dem Handel. Funde aus dem Boden sind meldepflichtig und können nicht angekauft werden.

Was ist der Unterschied zwischen Münze und Medaille?

Eine Münze ist ein gesetzliches Zahlungsmittel mit Nennwert, eine Medaille ein geprägtes oder gegossenes Erinnerungs- oder Ehrenstück ohne Zahlungsfunktion. Beide werden gesammelt; Medaillen bewerten wir nach Künstler, Anlass und Material.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.