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Armbanduhren im 12. Bezirk, 1120 Wien

Armbanduhren in Meidling: Eisenbahner, Kapsch und Am Schöpfwerk

Eisenbahnerfamilien am Bahnhof Meidling, Belegschaften von Kapsch und der Kabelfabrik, Gemeindebauten aller Jahrzehnte: Meidlinger Uhren erzählen Arbeitsgeschichte.

In Gaudenzdorf, Untermeidling und rund um den Meidlinger Markt sind die Wohnungen klein und die Mieter oft seit Jahrzehnten dieselben. Aus solchen Haushalten kommen Uhren in Schachteln mit Eheringen und Silbermünzen. Die Gemeindebauten vom Fuchsenfeldhof der 1920er-Jahre bis zur Wohnanlage Am Schöpfwerk der späten 1970er spiegeln fünf Jahrzehnte Uhrengeschichte: Handaufzug, Automatik, frühe Quarzuhren mit Leuchtdiodenanzeige. In Altmannsdorf und Hetzendorf stehen Häuser mit Werkstatt und Garten, wo Uhren auch in Werkzeugkisten landen.

Mit dem Bahnhof Meidling an der Südbahn kamen viele Eisenbahner in den Bezirk; ihre Uhren mussten genau gehen, und Taschenuhren wichen nach und nach robusten Armbanduhren. Kapsch fertigte im Bezirk Telefone und Radios, und wo früher in der Oswaldgasse Kabel erzeugt wurden, entstand das Wohnquartier Kabelwerk. Belegschaften solcher Betriebe erhielten zu Dienstjubiläen mitunter Uhren mit Gravur. Die Modeschule im Schloss Hetzendorf erinnert daran, dass Damenuhren auch Modeaccessoires waren, deren Formen sich mit jedem Jahrzehnt änderten.

LED-Uhren der 1970er-Jahre bitte mit der alten Batterie lassen und nicht öffnen; ob Anzeige und Kontakte funktionieren, prüfen wir bei der Besichtigung. Fotos von Front und Boden genügen vorab. Werkzeugkisten in Altmannsdorfer Häusern bitte nicht ausleeren, bevor wir sie gesehen haben. Bei Terrassenwohnungen Am Schöpfwerk und Häusern in Altmannsdorf kommen wir kostenlos vorbei, das Angebot folgt vor Ort.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Eisenbahneruhren – Südbahn und Bahnhof Meidling
  • Frühe Quarz- und LED-Uhren – Gemeindebauten bis zur Wohnanlage Am Schöpfwerk
  • Jubiläumsuhren mit Gravur – Belegschaften von Kapsch und der Kabelfabrik

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Manufakturen & Marken

42

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

10

Fragen zu Armbanduhren

Nehmen Sie ganze Uhrensammlungen?

Ja. Wir erfassen jede Uhr mit Marke, Referenz und Seriennummer und erstellen ein Angebot je Stück oder für die Sammlung als Ganzes.

Kaufen Sie auch Armbanduhren, die nicht mehr laufen?

Ja. Viele Vintage-Uhren stehen nach Jahren in der Lade still, ohne dass das Werk beschädigt ist. Wir prüfen Werk und Zustand und bewerten die Uhr so, wie sie ist.

Soll ich meine Uhr vor dem Verkauf servicieren oder polieren lassen?

Nein. Ein Service kostet oft mehr, als er an Wert bringt, und beim Polieren verliert das Gehäuse seine Originalkanten. Ein neues Zifferblatt oder neue Zeiger senken den Sammlerwert deutlich.

Wie wichtig sind Box und Papiere?

Bei Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und anderen gesuchten Marken erhöhen sie den Wert spürbar, weil sie Herkunft und Baujahr belegen. Fehlen sie, kaufen wir die Uhr trotzdem an; Seriennummer und Werk lassen sich auch ohne Papiere zuordnen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.