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Autographen, Handschriften & Dokumente im 12. Bezirk, 1120 Wien

Dokumente und Handschriften aus Meidling: Siedler, Bahn, Schloss

Genossenschaftspapiere der Siedlerbewegung, Eisenbahnerdokumente vom Bahnhof Meidling, Firmenschriften von Kapsch – Ankauf von Dokumenten im 12. Bezirk.

Nach 1919 legte die Siedlerbewegung in Altmannsdorf und Hetzendorf Gartensiedlungen an; in diesen Häusern liegen oft Genossenschaftsanteile, Baupläne, Kaufverträge und Briefe aus den Gründungsjahren. Die Südbahn mit dem Bahnhof Meidling brachte Eisenbahnerfamilien in den Bezirk, deren Dienstpapiere, Ernennungen und Feldpost erhalten sind. In den alten Häusern von Altmannsdorf, älter als die Eingemeindung 1892, können Urkunden der früheren Vororte auftauchen, in Gaudenzdorf und Untermeidling eher Arbeitsbücher und Meldezettel.

Joseph Haydn wurde 1809 auf dem Hundsturmer Friedhof beigesetzt, dem heutigen Haydnpark, ehe man seine Gebeine 1820 nach Eisenstadt brachte. Schloss Hetzendorf, für Maria Theresia erweitert, verbindet den Bezirk mit dem Hof; Dekrete und Dokumente von Hofbediensteten aus der Nachbarschaft Schönbrunns sind deshalb möglich. Kapsch und die ehemalige Kabelfabrik in der Oswaldgasse prägten die Industrie, Josef Frank war an der Siedlung Hoffingergasse beteiligt – ein Name, der Siedlungsdokumente für Architektursammler interessant macht.

Siedlungsdokumente gehören zusammen: Anteilschein, Bauplan und Korrespondenz mit der Genossenschaft erzählen gemeinsam die Geschichte eines Hauses. Baupläne bitte nicht falten, sondern gerollt lassen. Für die Ersteinschätzung reichen Fotos der wichtigsten Blätter. Wir kommen in Reihenhäuser, Gemeindebauten wie Bebelhof und Fuchsenfeldhof und in die Wohnanlage Am Schöpfwerk. Dokumente, die wir nicht übernehmen, geben wir geordnet zurück.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Baupläne, Kaufverträge und Genossenschaftspapiere – Gartensiedlungen in Altmannsdorf und Hetzendorf.
  • Eisenbahnerdokumente und Feldpost – Familien rund um den Bahnhof Meidling.
  • Firmenschriften und Betriebsdokumente – Kapsch und die ehemalige Kabelfabrik.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

43

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Autographen, Handschriften & Dokumente

Kaufen Sie auch Familienbriefe ohne berühmte Namen?

Einzelne Familienbriefe haben meist geringen Marktwert. Interessant sind geschlossene Korrespondenzen mit Aussagen zum Zeitgeschehen, etwa aus dem Ersten Weltkrieg, Auswandererbriefe oder Briefe mit Bezug zu Wiener Firmen und Ereignissen.

Hat eine Urkunde mit Unterschrift von Kaiser Franz Joseph Wert?

Ja, wenn die Unterschrift eigenhändig ist. Viele Ernennungs- und Verleihungsdekrete tragen nur eine gedruckte oder gestempelte Signatur. Wir prüfen das an Tinte, Druckbild und Papier.

Soll ich Briefe aus den Umschlägen nehmen und ordnen?

Nein. Umschläge mit Poststempel gehören zum Brief und helfen bei Datierung und Zuordnung. Lassen Sie den Bestand so, wie er ist; wir ordnen bei der Sichtung.

Wie bewahre ich alte Dokumente richtig auf?

Flach, trocken, dunkel und in säurefreien Mappen. Klebebänder, Büroklammern und Gummiringe schaden dem Papier; entfernen Sie sie aber nicht selbst, wenn sie fest anhaften.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.