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Antiquitäten Wien

Design des 20. Jahrhunderts im 12. Bezirk, 1120 Wien

Design aus Meidling: Kapsch-Radios und Siedlungsmöbel

Radios und Telefone von Kapsch kamen aus einem Werk im Bezirk, Josef Frank plante die Siedlung Hoffingergasse – Meidling liefert Industriedesign und Wohnmöbel des 20. Jahrhunderts.

Röhrenradios und Telefonapparate von Kapsch tauchen in Meidlinger Verlassenschaften regelmäßig auf – das Unternehmen hatte hier ein Werk. Dazu kommen Möbel der Nachkriegszeit aus Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk, in den Gartensiedlungen Altmannsdorfs und Hetzendorfs auch Gartenstühle, Werkbänke und Leuchten aus Siedlerhand. Nähmaschinen von Singer und Pfaff mit ihren gusseisernen Gestellen gehören ebenso zum Industriedesign dieser Haushalte wie Wandtelefone mit Wählscheibe.

Josef Franks Spuren in Meidling sind die Gartensiedlung Hoffingergasse, an der er 1921–1924 mitplante, und der Leopoldine-Glöckel-Hof von 1931/32; Otto Prutscher, sonst für Möbel, Glas und Silber bekannt, errichtete 1927 den Lorenshof an der Längenfeldgasse. Franz Schuster plante in den Fünfzigerjahren eine Wohnhausanlage Am Schöpfwerk, Viktor Hufnagl ab 1976 die große Terrassenanlage gleichen Namens. Fuchsenfeldhof und Bebelhof aus den 1920er-Jahren gehören zu den frühen großen Hofbauten des Roten Wien.

Fotografieren Sie bei Radios und Telefonen die Rückseite mit Typenschild; daran lassen sich Kapsch-Modelle und Baujahr meist bestimmen. In den Gartensiedlungen öffnen wir beim kostenlosen Termin auch Schuppen und Werkstatt. In der Terrassenanlage Am Schöpfwerk sind die Wege von der Wohnung zur Ladezone lang, und wir planen die Abholung mit Rollwagen und zwei Personen.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Röhrenradios und Telefonapparate von Kapsch – Werk im Bezirk, Geräte der 1930er- bis 1960er-Jahre
  • Nähmaschinen von Singer und Pfaff – Heimschneiderei und Modeschule Hetzendorf
  • Wohnmöbel der Nachkriegszeit – Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

72

Manufakturen & Marken

65

Epochen & Stile

29

Materialien, Techniken & Punzen

14

Fragen zu Design des 20. Jahrhunderts

Kaufen Sie auch Leuchten von Kalmar ohne Typenschild?

Ja. Etiketten und Plaketten von Kalmar sind oft verloren, die Zuordnung erfolgt dann über Modell, Materialien und Kataloge. Vollständige Schirme und originale Fassungen sind für die Bewertung wichtig.

Was ist mit Möbeln aus Palisander?

Möbel mit Furnier aus Rio-Palisander unterliegen dem Artenschutz und benötigen für den Handel in der Regel eine Bescheinigung. Für Teak oder Nussbaum gelten diese Einschränkungen nicht. Welche Holzart vorliegt, zeigt sich an Maserung, Farbe und Herstellerangaben.

Kaufen Sie ganze Einrichtungen der Fünfzigerjahre?

Ja. Komplette Wohn- und Speisezimmer der Nachkriegszeit werden gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder die ganze Einrichtung umfassen. Was nach dem Ankauf in der Wohnung bleibt, räumt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Wie wichtig sind Kataloge und Rechnungen?

Originalrechnungen, Kataloge und Fotos aus der Entstehungszeit belegen Herkunft und Datierung und erleichtern die Bewertung. Bewahren Sie sie gemeinsam mit dem Möbel auf.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.