Zylindertaschenuhren
Flache Taschenuhren mit Zylinderhemmung, verbreitet im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Die Zylinderhemmung geht auf den Engländer George Graham im frühen 18. Jahrhundert zurück und wurde im 19. Jahrhundert vor allem von Schweizer und französischen Herstellern in großen Stückzahlen verwendet. Ein halbierter Hohlzylinder auf der Unruhwelle wirkt mit einem Zylinderrad zusammen. Die Bauweise erlaubte flache Werke, weshalb Zylinderuhren als elegante Herren- und vor allem Damenuhren beliebt waren. Viele tragen auf dem Werk oder Staubdeckel die Angabe „Cylindre“ und die Zahl der Rubine, etwa „10 Rubis“.
Zylinderuhren sind meist Serienware und werden überwiegend nach Gehäusematerial und Zustand bewertet. Kleine Damenuhren mit Gold- oder Emailgehäuse, Guillochierung und Steinbesatz haben dabei oft mehr Wert als die Werke. Abgenutzte Zylinder sind bei Uhren mit langer Laufzeit häufig, eine Reparatur ist aufwendig. Frühe Zylinderuhren von Breguet oder anderen bekannten Uhrmachern sind dagegen gesucht und werden einzeln bewertet. Wir prüfen Signatur, Gehäuse und Zifferblatt auf Originalität.
Woran man es erkennt
- Zylinderhemmung nach George Graham
- Flache Werke
- Stempel Cylindre und Rubis
- Häufig als Damenuhr
- Bewertung meist nach Gehäuse
Hersteller
Zylindertaschenuhren verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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