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Taschenuhren

Repetitionstaschenuhren

Taschenuhren, die auf Betätigung die Uhrzeit auf Tonfedern oder Glocken schlagen.

Bevor es elektrisches Licht gab, half die Repetition, die Zeit im Dunkeln zu erfahren. Ein Schieber am Gehäuserand oder ein Drücker spannt ein Schlagwerk, das die Stunden und je nach Bauart die Viertelstunden, fünf Minuten oder einzelnen Minuten schlägt. Ältere Uhren schlagen auf eine Glocke im Gehäuse, spätere auf gebogene Tonfedern, die einen klareren Ton erzeugen. Die Minutenrepetition gilt als eine der anspruchsvollsten Komplikationen der Uhrmacherei und wurde von Genfer Manufakturen und Uhrmachern im Vallée de Joux gebaut.

Den Wert bestimmen Repetitionsart, Hersteller, Gehäuse und Funktion. Viertelrepetitionen aus Schweizer Serienfertigung des späten 19. Jahrhunderts sind verbreitet, Minutenrepetitionen von Patek Philippe, Vacheron Constantin oder Audemars Piguet selten und sehr gesucht. Wir klären, ob das Schlagwerk vollständig und richtig schlägt; ein fehlender Schlag oder ein durchlaufendes Werk deutet auf Verschleiß. Reparaturen am Schlagwerk sind aufwendig und sollten Spezialisten überlassen werden. Bitte betätigen Sie den Schieber vorsichtig und nicht wiederholt.

Woran man es erkennt

  • Viertel-, Fünfminuten- und Minutenrepetition
  • Schieber am Gehäuserand
  • Glocke oder Tonfedern
  • Genfer Manufakturen und Vallée de Joux
  • Prüfung des Schlagwerks

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.