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Musikinstrumente

Steirische Harmonikas

Diatonische Knopfharmonikas mit Wechseltönen und Helikonbässen, das Hauptinstrument der alpenländischen Volksmusik.

1829 ließ der Wiener Orgel- und Klavierbauer Cyrill Demian ein Instrument mit durchschlagenden Zungen und Balg patentieren, das er Accordion nannte. Daraus entwickelte sich im Alpenraum die Steirische Harmonika: ein diatonisches Knopfinstrument, das auf Zug und Druck verschiedene Töne erzeugt, mit drei bis fünf Knopfreihen und tiefen Helikonbässen. Werkstätten in der Steiermark, in Kärnten, Tirol und Oberösterreich bauten Harmonikas in Handarbeit, oft mit Gehäusen aus Edelholz, Perlmutteinlagen und Balgpapieren mit Mustern. Für die Wiener Schrammelmusik entstand eine chromatische Knopfharmonika eigener Bauart.

Den Wert bestimmen Erbauer, Zahl der Reihen und Bässe, Stimmplatten, Balg und Spielbarkeit. Handgefertigte Instrumente bekannter Erbauer sind gesucht, alte Schrammelharmonikas ebenso. Undichte Bälge, verstimmte Zungen und klemmende Knöpfe mindern den Wert und sind reparabel. Firmenschilder am Gehäuse nennen Erbauer und Ort. Bitte bewahren Sie Harmonikas geschlossen und mit Riemen gesichert auf, damit der Balg nicht dauerhaft gedehnt wird. Auch alte Instrumente mit Schäden an Balg oder Gehäuse sind für Restauratoren interessant.

Woran man es erkennt

  • Steirische Harmonikas mit Helikonbässen
  • Schrammelharmonikas
  • Instrumente mit Perlmutteinlagen
  • Handgefertigte Harmonikas bekannter Erbauer
  • Firmenschilder am Gehäuse
  • Originale Koffer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.