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Antiquitäten Wien

Musikinstrumente

Blechblasinstrumente

Hörner, Trompeten, Flügelhörner, Posaunen und Tuben aus Wiener, böhmischer und internationaler Fertigung, mit Pumpen- und Drehventilen.

Wien entwickelte im 19. Jahrhundert einen eigenen Blechblasinstrumentenbau. Leopold Uhlmann ließ 1830 das Wiener Ventil patentieren, ein Doppelpumpenventil, das am Wiener Horn in F bis heute verwendet wird; Joseph Riedl trug zur Entwicklung des Drehventils bei, das sich in Österreich und Deutschland durchsetzte. Wiener Werkstätten lieferten Instrumente für Hofoper, Militärmusik und Kapellen, im böhmischen Graslitz und im sächsischen Markneukirchen entstanden Instrumente in großen Serien. Typisch für Mitteleuropa sind Flügelhörner, Tenorhörner, Helikons und Trompeten mit Drehventilen.

Hersteller, Alter, Ventilsystem, Vollständigkeit und Erhaltung entscheiden. Wiener Hörner mit Pumpenventilen, Instrumente mit Hofstempel und frühe Ventilinstrumente sind gesucht, ebenso Naturhörner und Naturtrompeten ohne Ventile. Dellen, Lötstellen, festsitzende Ventile und fehlende Mundstücke mindern den Wert, sind aber reparabel. Neuere Instrumente einfacher Bauart nehmen wir im Bestand. Stempel auf dem Schallstück nennen Hersteller und Ort. Originale Kästen, Mundstücke und Stimmbögen gehören dazu.

Woran man es erkennt

  • Wiener Hörner in F
  • Trompeten und Flügelhörner mit Drehventilen
  • Naturhörner und Naturtrompeten
  • Instrumente mit Hofstempel
  • Helikons und Tenorhörner
  • Instrumente aus Graslitz

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.