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Musikinstrumente

Hammerflügel und Tafelklaviere

Tasteninstrumente der Wiener Klavierbauer zwischen etwa 1780 und 1850, mit Wiener Mechanik, Kniehebeln und Pedalzügen.

Zwischen etwa 1780 und 1850 war Wien das wichtigste Zentrum des Hammerklavierbaus. Anton Walter baute den Flügel, den Mozart besaß, Nannette Streicher führte mit ihrem Mann und später ihrem Sohn eine bekannte Werkstatt, Conrad Graf lieferte 1825 einen Flügel an Beethoven. Die Wiener Mechanik mit Prellzunge erlaubt einen leichten, schnellen Anschlag. Typisch sind Kniehebel oder Pedale für Dämpfung, Moderator, Fagottzug und den Janitscharenzug mit Glocken und Trommel. Neben Flügeln entstanden Tafelklaviere in Tischform sowie Giraffen- und Pyramidenflügel mit aufrechtem Korpus.

Den Wert bestimmen Erbauer, Signatur, Erhaltung der Mechanik und des Resonanzbodens, Originalität und Gehäuse. Signierte Instrumente bekannter Wiener Werkstätten sind gesucht, auch restaurierungsbedürftig; Risse im Resonanzboden und fehlende Hämmer sind häufig. Gehäuse aus Mahagoni, Kirsche oder Nuss mit Biedermeier-Formen werden mitbewertet. Instrumente mit Elfenbeinklaviatur unterliegen dem Artenschutzrecht. Bitte lassen Sie Hammerflügel nicht von einem modernen Klavierstimmer hochstimmen, die Saiten reißen.

Woran man es erkennt

  • Hammerflügel Wiener Werkstätten
  • Instrumente von Walter, Streicher und Graf
  • Tafelklaviere
  • Giraffen- und Pyramidenflügel
  • Kniehebel und Pedalzüge
  • Biedermeier-Gehäuse

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.