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Musikinstrumente

Bratschen, Violoncelli und Kontrabässe

Größere Streichinstrumente der Geigenfamilie aus Wiener und mitteleuropäischen Werkstätten, darunter Kontrabässe in Wiener Stimmung.

Bratschen, Violoncelli und Kontrabässe entstanden in denselben Werkstätten wie Geigen, aber in deutlich kleinerer Zahl, und sind daher vergleichsweise selten. Wiener Meister des Barock bauten Violoncelli und Kontrabässe für Hofkapelle, Stifte und Kirchen. Der Wiener Kontrabass des 18. Jahrhunderts hatte fünf Saiten, Bünde und eine eigene Stimmung, für die Carl Ditters von Dittersdorf und Johann Baptist Vanhal Solokonzerte schrieben. Im 19. Jahrhundert lieferten Wiener, böhmische und vogtländische Werkstätten Celli und Bässe für Musikvereine und Konservatorien.

Den Wert bestimmen Erbauer, Größe, Mensur, Holz, Lack und Erhaltung. Bratschen mit gängiger Korpuslänge und Violoncelli Wiener Meister sind gesucht, Kontrabässe mit Wiener Merkmalen wie Gambenform und Bundresten ebenfalls. Risse an Decke und Zargen, abgesunkene Hälse und Umbauten auf vier Saiten sind häufig und mindern den Wert mäßig. Für Kontrabässe organisieren wir den Transport. Fotos von Decke, Boden, Schnecke und Zettel ermöglichen die erste Einordnung.

Woran man es erkennt

  • Bratschen Wiener Meister
  • Violoncelli des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Kontrabässe in Gambenform
  • Bässe mit Spuren der Wiener Stimmung
  • Instrumente aus Musikvereinen
  • Originale Kästen und Hüllen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.