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Musikinstrumente

Harmoniums und Hausorgeln

Tasteninstrumente mit durchschlagenden Zungen und Tretbälgen sowie kleine Pfeifenorgeln für Haus, Kapelle und Schule.

Das Harmonium erzeugt Töne mit durchschlagenden Metallzungen, die von Luft aus Tretbälgen angeblasen werden. Alexandre Debain ließ es 1840 in Paris patentieren; französische Instrumente arbeiten mit Druckwind, amerikanische Instrumente, etwa von Estey oder Mason & Hamlin, mit Saugwind und weicherem Klang. Wiener Harmoniumbauer wie Kotykiewicz lieferten Instrumente für Kirchen, Schulen und Wohnungen. Registerzüge mit Namen wie Flöte, Bourdon oder Vox celeste erweitern die Klangfarben. Daneben entstanden kleine Pfeifenorgeln für Hauskapellen und Wohnräume, die als Positive bezeichnet werden.

Den Wert bestimmen Hersteller, Bauart, Zahl der Register, Gehäuse und Zustand von Bälgen und Zungen. Kunstharmoniums mit vielen Registern, Instrumente bekannter französischer Hersteller und kleine Hausorgeln sind gesucht; einfache Schulharmoniums haben meist geringen Wert. Rissige Bälge, verstimmte Zungen und Mäusefraß sind häufig und reparabel. Positive mit Pfeifen aus Holz und Zinn bewerten wir einzeln. Kirchenorgeln und Teile aus Kirchen setzen eine geklärte Herkunft voraus.

Woran man es erkennt

  • Druckwindharmoniums
  • Saugwindharmoniums
  • Kunstharmoniums mit vielen Registern
  • Wiener Harmoniums
  • Hausorgeln und Positive
  • Registerzüge mit Porzellanschildern

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.