Mandolinen und Lauten
Neapolitanische Mandolinen, Lauten und Gitarrenlauten aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
Die neapolitanische Mandoline mit gewölbtem, aus Spänen gebautem Korpus und vier doppelchörigen Saiten entstand im 18. Jahrhundert; Werkstätten wie Vinaccia und Calace in Neapel machten sie zu einem Exportartikel. Um 1900 waren Mandolinenorchester in Wien und ganz Europa verbreitet. Die Laute erlebte im späten 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung, und die Jugendbewegung um den Wandervogel verbreitete nach 1900 die Gitarrenlaute, eine Gitarre in Lautenform. Dazu kommen Mandolas, Mandoloncelli und Bandurrias aus Spanien sowie Balalaikas aus Russland.
Den Wert bestimmen Erbauer, Alter, Ausführung und Erhaltung. Neapolitanische Mandolinen mit Etikett bekannter Werkstätten, Schildpatteinlagen und feinen Spanen sind gesucht; Schildpatt übernehmen wir nur mit Nachweis. Risse zwischen den Spänen, abgesunkene Decken und fehlende Mechaniken mindern den Wert. Gitarrenlauten aus der Zeit des Wandervogels sind häufig und meist von bescheidenem Wert, gut gebaute Instrumente bekannter Werkstätten aber gefragt. Etiketten sitzen meist im Inneren und sind mit Taschenlampe lesbar.
Woran man es erkennt
- Neapolitanische Mandolinen
- Mandolinen von Vinaccia und Calace
- Gitarrenlauten des Wandervogels
- Lauten des späten 19. Jahrhunderts
- Mandolas und Mandoloncelli
- Balalaikas
Mandolinen und Lauten verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular