Zithern
Konzertzithern, Streichzithern und Harfenzithern aus der großen Zeit der Hausmusik im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Die Zither verbreitete sich im 19. Jahrhundert vom Alpenraum aus in die Städte und wurde zum Hausmusikinstrument des Bürgertums. Die Konzertzither hat ein Griffbrett mit Bünden für die Melodiesaiten und daneben zahlreiche Freisaiten für die Begleitung; gespielt wird mit Daumenring. Gestimmt wurde nach der Wiener oder der Münchner Stimmung, die sich in der Anordnung der Saiten unterscheiden. Neben der Konzertzither gab es Streichzithern, die mit dem Bogen gespielt werden, Elegiezithern mit größerem Korpus und einfache Akkordzithern für Laien. Wiener und Münchner Werkstätten lieferten Zithern in großer Zahl.
Den Wert bestimmen Erbauer, Ausführung, Erhaltung und Vollständigkeit. Konzertzithern mit Intarsien, Perlmuttbünden und Firmenetikett sind gesucht, ebenso Instrumente in originalen Holzkästen mit Stimmschlüssel und Noten. Risse im Boden, verbogene Stimmstöcke und fehlende Wirbel mindern den Wert. Einfache Akkordzithern aus Massenfertigung haben geringen Sammlerwert. Fotos der Decke, des Etiketts im Schallloch und der Rückseite genügen für die Einschätzung. Auch Zithern aus Familienbesitz mit Widmungen und Spielschulen sind interessant.
Woran man es erkennt
- Konzertzithern mit Intarsien
- Streichzithern
- Elegiezithern
- Zithern in Wiener Stimmung
- Originale Holzkästen
- Zithernoten und Schulen
Zithern verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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