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Musikinstrumente

Drehorgeln, Orchestrien und Flötenuhren

Mechanische Orgelwerke mit Walzen, Lochbändern oder Notenrollen, vom Wiener Werkel bis zum Orchestrion im Gasthaus.

Drehorgeln, in Wien Werkel genannt, waren im 19. Jahrhundert auf Straßen und in Höfen allgegenwärtig; Pfeifen aus Holz und Metall werden über eine Stiftwalze und einen Kurbelbalg angesteuert. Größere Orchestrien mit Trommeln, Becken und mehreren Registern standen in Gasthäusern und Tanzsälen, gebaut vor allem im Schwarzwald und in Belgien. In Wien entstanden im späten 18. Jahrhundert Flötenuhren, Uhren mit eingebautem Orgelwerk, das zur vollen Stunde spielte; Mozart schrieb 1790 und 1791 Stücke für ein solches Orgelwerk. Spätere Werke wurden mit Lochbändern oder Notenrollen betrieben.

Den Wert bestimmen Hersteller, Größe, Zahl der Pfeifen und Melodien, Funktion und Gehäuse. Wiener Flötenuhren mit Originalwalzen, Drehorgeln mit mehreren Walzen und vollständige Orchestrien sind gesucht. Undichte Bälge, Wurmfraß in Holzpfeifen und verbogene Walzenstifte sind häufig und lassen sich restaurieren. Walzen und Rollen mit Wiener Liedern und Tänzen haben eigenen Sammlerwert. Den Transport großer Orchestrien organisieren wir. Fotos von Walze, Pfeifenwerk und Gehäuseinnenseite erleichtern die Einschätzung.

Woran man es erkennt

  • Wiener Werkel
  • Flötenuhren mit Originalwalzen
  • Orchestrien aus Gasthäusern
  • Drehorgeln mit mehreren Walzen
  • Lochband- und Notenrollenwerke
  • Walzen mit Wiener Liedern

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.