Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Messinggerät der Wiener Moderne

Vasen, Jardinieren, Schalen und Schreibtischgerät aus gehämmertem und poliertem Messing, von der Wiener Werkstätte bis zu Auböck.

Die Wiener Werkstätte machte nach 1903 gehämmertes Messing zum Material des Kunstgewerbes: Josef Hoffmann entwarf Vasen, Jardinieren, Tabletts und Leuchter mit gekehlten Flächen und Hammerschlagstruktur, Koloman Moser und später Dagobert Peche weitere Objekte. Joseph Maria Olbrich und Emanuel Josef Margold arbeiteten in der Darmstädter Künstlerkolonie in ähnlicher Richtung. In der Bernardgasse entwickelte die Werkstätte Carl Auböck ab den 1920er-Jahren Gebrauchsgegenstände aus Messing in Verbindung mit Holz, Leder, Horn und Kork, die nach 1945 unter Carl Auböck III international bekannt wurden: Aschenbecher, Brieföffner, Briefbeschwerer, Flaschenöffner und Kleiderhaken.

Den Wert bestimmen Entwerfer, Werkstatt, Marke, Modell und Erhaltung. Messingarbeiten der Wiener Werkstätte mit Monogrammen und Rosenmarke sind selten und sehr gesucht, Auböck-Objekte mit eingeschlagener Marke und Modellnummer ebenfalls. Viele Auböck-Modelle werden bis heute gefertigt; frühe Stücke unterscheiden sich durch Patina, Materialien und Stempelform. Abgegriffene Lederbezüge sind kein Mangel, ersetzte Holzteile schon. Bitte polieren Sie die Oberfläche nicht. Kataloge und Rechnungen der Werkstätten ergänzen das Objekt.

Woran man es erkennt

  • Gehämmerte Vasen der Wiener Werkstätte
  • Jardinieren und Tabletts nach Josef Hoffmann
  • Auböck-Aschenbecher mit Leder
  • Brieföffner und Briefbeschwerer
  • Kleiderhaken und Flaschenöffner
  • Werkstattmarken und Modellnummern

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.