Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
Zinnteller und Zinngeschirr
Teller, Schüsseln, Krüge, Terrinen und Gebrauchsgeschirr aus Zinn, vom bürgerlichen Haushalt des 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert.
Bevor Fayence und Porzellan erschwinglich wurden, aß man in bürgerlichen und bäuerlichen Haushalten von Zinn. Teller mit breiter Fahne, Schüsseln, Krüge, Kannen, Terrinen, Salzfässer und Löffel wurden von Zinngießern gegossen, gedreht und mit Marken versehen. Wappenteller mit graviertem Familienwappen oder Monogramm waren Hochzeitsgeschenke, Teller mit gravierten Ansichten Andenken. Mit dem Aufkommen des Steinguts und Porzellans im 19. Jahrhundert verschwand das Zinngeschirr aus dem Alltag und wanderte in die Kredenz als Zierde.
Den Wert bestimmen Alter, Marken, Form, Gravur und Erhaltung. Teller und Schüsseln mit klaren Stadt- und Meistermarken, gravierten Wappen und Jahreszahlen sind gesucht, ebenso seltene Formen wie Terrinen und Rasierschüsseln. Messerspuren auf Tellern sind Gebrauchsspuren und kein Mangel, tiefe Dellen und Zinnpest dagegen schon. Zinn des 20. Jahrhunderts mit glatter, heller Oberfläche ist meist Dekorware. Fotografieren Sie Marken von vorn und schräg, damit sie lesbar werden.
Woran man es erkennt
- Teller mit breiter Fahne
- Wappen- und Monogrammteller
- Schüsseln und Terrinen
- Krüge und Kannen
- Salzfässer und Löffel
- Teller mit Gebrauchsspuren
Zinnteller und Zinngeschirr verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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