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Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Grapen, Glocken und Bronzegerät

Dreibeinige Kochtöpfe, Tischglocken, Schellen und Gebrauchsgerät aus Bronze, vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

Der Grapen, ein bauchiger Topf aus Bronze mit drei Beinen und Henkeln, stand vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert direkt im offenen Feuer. Wie Mörser wurden Grapen oft von Glockengießern gegossen und tragen Marken, Jahreszahlen oder Inschriften. Tischglocken aus Bronze mit Reliefs von Figuren, Tieren und Ranken entstanden im 16. Jahrhundert in Mechelen und Nürnberg, später in vielen Werkstätten. Dazu kommen Kuhglocken und Schellen aus dem Alpenraum, Gewichte, Kannen, Lavabos und Wasserblasen. Kirchenglocken gehören in der Regel den Pfarren und kommen nur mit belegter Herkunft in Frage.

Den Wert bestimmen Alter, Größe, Inschrift, Gussqualität und Erhaltung. Datierte Grapen, Renaissance-Tischglocken mit Relief und große Schellen mit Lederriemen sind gesucht. Risse, abgebrochene Beine und Lötstellen mindern den Wert. Nachgüsse sind häufig und zeigen frische Gussflächen und fehlende Rußspuren. Die Patina sollte erhalten bleiben; bitte nicht mit Säure oder Polierpaste reinigen. Auch einzelne Schellen, Glocken und Gewichte nehmen wir. Fotos der Inschriften und Marken rundum helfen bei der Datierung.

Woran man es erkennt

  • Grapen mit Inschrift
  • Renaissance-Tischglocken
  • Kuhglocken und Schellen
  • Lavabos und Wasserblasen
  • Gewichte aus Bronze
  • Kirchenglocken nur mit Herkunftsnachweis

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.