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Koloman Moser im 4. Bezirk, 1040 Wien

Koloman Moser auf der Wieden: Kindheit im Theresianum

Moser wuchs im Theresianum auf, wo sein Vater tätig war; 1903 nahm die Wiener Werkstätte im selben Bezirk, in der Heumühlgasse, ihren Betrieb auf.

Koloman Moser kam 1868 in Wien zur Welt und wuchs im Theresianum auf, wo sein Vater tätig war. Die Anlage an der Favoritenstraße geht auf die kaiserliche Sommerresidenz Favorita zurück, in der Maria Theresia ab 1746 die Jesuiten eine Schule für junge Adelige führen ließ. Ein zweiter Bezug zur Wieden folgte 1903: Die Wiener Werkstätte, die Moser mit Josef Hoffmann und Fritz Waerndorfer gründete, begann in der Heumühlgasse, bevor sie in die Neustiftgasse übersiedelte. Den Bezirk prägen bis heute Karlskirche, Freihausviertel und die Palais der Argentinierstraße.

In den großen Wiedner Altbauwohnungen, manche noch mit eigenem Dienstbotenzimmer, liegen über Generationen gewachsene Sammlungen; darunter können frühe Arbeiten der Wiener Werkstätte sein, deren Silber Mosers quadratisches Monogramm trägt. Wir prüfen Punzen – Dianakopf, Feingehalt, Meistermarke – und vergleichen Formen mit belegten Modellen. Ebenso gesucht sind Druckgrafik aus „Ver Sacrum“ und die Briefmarken zum Regierungsjubiläum 1908, die Moser gestaltete. Fotos per WhatsApp, danach kostenlose Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.