Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Autographen, Handschriften & Dokumente im 4. Bezirk, 1040 Wien

Musikerbriefe und Handschriften von der Wieden: Brahms bis Schubert

Brahms in der Karlsgasse, Strauss in der Igelgasse, Schuberts Sterbewohnung in der Kettenbrückengasse: Autographen und Dokumente aus dem 4. Bezirk.

Große Gründerzeitwohnungen an Argentinierstraße und Schwindgasse hatten oft ein Musikzimmer und eine Bibliothek; in Verlassenschaften finden sich deshalb Notenbestände mit handschriftlichen Eintragungen, Programmhefte und Briefe von Musikern an Familienmitglieder. Professoren- und Ingenieurshaushalte im Umfeld der Technischen Universität hinterlassen Diplome, Gutachten und Fachkorrespondenz. Im Freihausviertel, nach den Bomben von 1944/45 größtenteils neu errichtet, sind ältere Papiere seltener, in den Biedermeierhäusern der Mühlgasse dagegen manchmal überraschend alt.

Ein Vierteljahrhundert, von 1872 bis 1897, lebte Johannes Brahms in der Karlsgasse, Johann Strauss (Sohn) starb 1899 in seinem Palais in der heutigen Johann-Strauß-Gasse, und Franz Schubert verbrachte seine letzten Wochen 1828 in der Kettenbrückengasse 6. Mozarts „Zauberflöte“ hatte 1791 im Freihaustheater Premiere, das im Starhembergschen Freihaus lag. Für Maueranschläge und Flugblätter der Revolution von 1848 bietet das Wien Museum am Karlsplatz den Vergleich.

Noten mit Bleistifteintragungen werfen viele weg, dabei können Fingersätze oder Widmungen bekannter Musiker darin stehen; sehen Sie Notenstöße deshalb nicht selbst durch, sondern lassen Sie sie für die Besichtigung liegen. Briefe aus Dienstbotenzimmern und Dachbodenabteilen bitte trocken lagern, nicht in Plastikhüllen schweißen. Wir kommen in alle Wohnungen des Bezirks, auch in den vierten Stock ohne Lift.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Musikerbriefe und Noten mit Widmungen – Brahms, Strauss und Schubert mit Lebensstationen im Bezirk.
  • Diplome und Fachkorrespondenz – Technische Universität, Ingenieurs- und Architektenhaushalte.
  • Flugblätter und Maueranschläge von 1848 – Vergleichsbestand im Wien Museum.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Künstler

43

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Autographen, Handschriften & Dokumente

Kaufen Sie auch Familienbriefe ohne berühmte Namen?

Einzelne Familienbriefe haben meist geringen Marktwert. Interessant sind geschlossene Korrespondenzen mit Aussagen zum Zeitgeschehen, etwa aus dem Ersten Weltkrieg, Auswandererbriefe oder Briefe mit Bezug zu Wiener Firmen und Ereignissen.

Hat eine Urkunde mit Unterschrift von Kaiser Franz Joseph Wert?

Ja, wenn die Unterschrift eigenhändig ist. Viele Ernennungs- und Verleihungsdekrete tragen nur eine gedruckte oder gestempelte Signatur. Wir prüfen das an Tinte, Druckbild und Papier.

Soll ich Briefe aus den Umschlägen nehmen und ordnen?

Nein. Umschläge mit Poststempel gehören zum Brief und helfen bei Datierung und Zuordnung. Lassen Sie den Bestand so, wie er ist; wir ordnen bei der Sichtung.

Wie bewahre ich alte Dokumente richtig auf?

Flach, trocken, dunkel und in säurefreien Mappen. Klebebänder, Büroklammern und Gummiringe schaden dem Papier; entfernen Sie sie aber nicht selbst, wenn sie fest anhaften.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.