Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gemälde & Ölbilder im 4. Bezirk, 1040 Wien

Gemälde in Goldrahmen: Ankauf auf der Wieden

Mit seinem Atelier in der Gußhausstraße prägte Hans Makart den Geschmack des Wiener Bürgertums – in den großen Altbauwohnungen der Wieden ist das bis heute zu sehen.

An Schwindgasse, Prinz-Eugen-Straße und Argentinierstraße haben Altbauwohnungen oft weit über hundert Quadratmeter und Wandflächen, die nach Salonhängung verlangten: goldgerahmte Ölbilder aus dem 19. Jahrhundert, dicht über- und nebeneinander. In Dienstbotenzimmern und Dachbodenabteilen lagern abgehängte Bilder, leere Rahmen und Ölstudien. Die Biedermeierhäuser in Mühlgasse und Paulanergasse beherbergten dagegen eher kleinformatige Bildnisse und Interieurs. Im Freihausviertel, das nach den Luftangriffen der letzten Kriegsjahre überwiegend neu entstand, ist der Bestand jünger und gemischter.

Ab 1869 arbeitete Hans Makart in seinem Atelier in der Gußhausstraße, ausgestattet mit Waffen, Teppichen und Antiquitäten; das Sammeln als Raumdekoration wurde zur Mode eines ganzen Bürgertums. Auch die Möbelfabrik der Familie Danhauser lag im Bezirk; der Maler Josef Danhauser übernahm sie, als der Vater starb. Johann Michael Rottmayr malte 1725–1730 die Kuppel der Karlskirche, das Wien Museum am Karlsplatz zeigt Biedermeier-Malerei im Zusammenhang mit Interieurs. Gegenwartskunst vertreten Kunsthalle und Schleifmühlgasse.

Salonbilder hängen in diesen Altbauten oft an Bilderschienen unter der Stuckdecke; Abnahme und Verpackung übernehmen wir, große Leinwände reisen wenn nötig ohne Rahmen. Ein Prunkrahmen des Historismus hat eigenen Wert, fotografieren Sie ihn deshalb mit. An Samstagen belegt der Flohmarkt bei der Kettenbrückengasse die Flächen an der Wienzeile, Abholungen in der Nähe des Naschmarkts legen wir daher auf Wochentage. Signatur und Rückseite auf einem Foto genügen für den Anfang.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Gemälde des 19. Jahrhunderts in Goldrahmen – Salonhängungen in Altbauwohnungen mit hohen Wänden.
  • Großformatige Blumen- und Früchtestillleben im Makartstil – Makart-Atelier als stilprägendes Vorbild im Bezirk.
  • Biedermeier-Bildnisse und Interieurs – Vorstadthäuser der Zeit um 1820–1840 in Mühlgasse und Paulanergasse.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Ich weiß nicht, wer mein Bild gemalt hat – können Sie trotzdem helfen?

Ja. Viele Gemälde tragen keine oder eine schwer lesbare Signatur. Anhand von Malweise, Bildträger, Motiv und Rahmen lässt sich meist Epoche und Schule bestimmen, manchmal auch ein Name.

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.