Wiener Werkstätte im 4. Bezirk, 1040 Wien
Wiener Werkstätte auf der Wieden: der Anfang in der Heumühlgasse
Im Mai 1903 begann die Arbeit der Wiener Werkstätte in einer Wohnung in der Heumühlgasse, nahe dem Naschmarkt auf der Wieden.
In einer Wohnung in der Heumühlgasse auf der Wieden begann im Mai 1903 die Arbeit der Wiener Werkstätte, wenige Monate bevor sie in größere Räume in der Neustiftgasse übersiedelte. Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer hatten die Produktivgemeinschaft eben erst gegründet. Die Gasse liegt nahe dem Naschmarkt, wo samstags bei der Kettenbrückengasse Wiens bekanntester Trödelmarkt stattfindet; Schuberts Sterbewohnung in der Kettenbrückengasse 6 und die Galerien der Schleifmühlgasse liegen in der Nachbarschaft, ebenso das Freihausviertel.
Aus den Anfangsjahren stammen Entwürfe, die die Werkstätte bekannt machten: Gitterkörbe aus weiß lackiertem Eisenblech, Silberdosen mit Quadratmotiven, Buchbinderarbeiten mit Lederprägung. Typisch ist die strenge Geometrie von Hoffmann und Moser. Wir prüfen Monogramme, Rosenmarke, Material und Ausführung. In großen Altbauwohnungen der Wieden mit Salons des Historismus finden sich solche Stücke manchmal zwischen Tafelsilber und Lustern; ein Blick in Vitrinen und Dienstbotenzimmer lohnt, bevor etwas verschenkt wird.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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