Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Design des 20. Jahrhunderts im 14. Bezirk, 1140 Wien

Design aus Penzing: Villen in Hütteldorf und das Technische Museum

Otto Wagners Hüttelbergstraße, Ernst Plischkes Haus in der Rosenthalgasse und das Technische Museum mit Radios der 1930er-Jahre: Penzing reicht von Jugendstil bis Streamline.

Am Wienerwaldrand, in Hütteldorf, Hadersdorf und am Wolfersberg, stehen um 1900 errichtete Villen, in denen teils noch Enkel und Urenkel der Bauherren leben; jede Generation hat dort Möbel hinterlassen, mitunter bis zu den Teakmöbeln der Sechzigerjahre. Östlich davon, zwischen Breitensee und Linzer Straße, überwiegen Gründerzeitwohnungen und Gemeindebauten wie der Hugo-Breitner-Hof mit Wohnmöbeln der Nachkriegszeit. Kleingärten und Siedlungen am Hang bewahren zudem Gartenmöbel aus Stahlrohr und Kunststoff.

Ernst Plischke baute 1931 das Wohnhaus in der Rosenthalgasse 19, Josef Frank den Gemeindebau an der Sebastian-Kelch-Gasse 1–3 (1928/29), Franz Schuster 1948/49 den Sonderkindergarten Schweizer Spende. Die zweite Wagner-Villa an der Hüttelbergstraße (1912/13) weist mit ihrer glatten Fassade auf die Sachlichkeit voraus; Otto Schönthal errichtete 1901/02 die Villa Vojcsik an der Linzer Straße 375. Das Technische Museum Wien zeigt Streamline-Design der 1930er-Jahre an Radios, Haushaltsgeräten und Fahrzeugen.

Das Technische Museum dient als Referenz, wenn ein Staubsauger, Ventilator oder Radio der Dreißigerjahre im Stromlinienstil auftaucht; fotografieren Sie Typenschild und Gehäuse. In Villen am Wienerwaldrand gehören Keller, Dachboden und Gartenhaus zur kostenlosen Besichtigung. Jedes Stück bewerten wir dort einzeln und fassen das Ergebnis in einem Gesamtangebot zusammen; auf Wunsch holen wir alles in einem Termin ab.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Haushaltsgeräte und Radios im Streamline-Design – Sammelgebiet, das das Technische Museum dokumentiert
  • Möbel und Leuchten mehrerer Generationen – Villen der Zeit um 1900 in Hütteldorf und Hadersdorf
  • Wohnmöbel der Nachkriegszeit – Gemeindebauten wie der Hugo-Breitner-Hof

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

72

Manufakturen & Marken

65

Epochen & Stile

29

Materialien, Techniken & Punzen

14

Fragen zu Design des 20. Jahrhunderts

Kaufen Sie ganze Einrichtungen der Fünfzigerjahre?

Ja. Komplette Wohn- und Speisezimmer der Nachkriegszeit werden gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder die ganze Einrichtung umfassen. Was nach dem Ankauf in der Wohnung bleibt, räumt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Wie wichtig sind Kataloge und Rechnungen?

Originalrechnungen, Kataloge und Fotos aus der Entstehungszeit belegen Herkunft und Datierung und erleichtern die Bewertung. Bewahren Sie sie gemeinsam mit dem Möbel auf.

Ist mein Sessel ein Original oder eine Kopie?

Hinweise geben Etiketten, Stempel und Prägungen des Herstellers, Konstruktionsdetails und Materialien. Kopien ohne Lizenz haben oft abweichende Maße und einfachere Verarbeitung. Fotos von Unterseite und Gestell helfen bei der Ersteinschätzung.

Sind Neuauflagen von Vitra oder Wittmann auch interessant?

Ja, wenn sie gut erhalten sind, denn lizenzierte Neuauflagen haben einen eigenen Gebrauchtmarkt. Sie werden jedoch anders bewertet als Stücke aus der ersten Produktionszeit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.