Auch Uhren wurden im 20. Jahrhundert zum Gegenstand des Designs. Max Bill entwarf 1956 für Junghans eine Küchenuhr und später Armbanduhren mit reduzierten Zifferblättern, die bis heute gebaut werden. Kienzle in Schwenningen fertigte Wand- und Tischuhren in sachlicher Form, Movado ab 1961 die Museum Watch nach Nathan George Horwitt mit einem einzelnen Punkt statt Ziffern. In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen Wanduhren aus Kunststoff und Metall im Stil des Space Age hinzu, ebenso Wanduhren nach Entwürfen von George Nelson für die Firma Howard Miller.
Bewertet werden Entwerfer, Hersteller, Modell, Funktion und Zustand. Frühe Ausführungen mit originalen Zifferblättern und Zeigern sind gesucht. Neuauflagen bekannter Modelle sind zu unterscheiden, ebenso Kopien ohne Lizenz. Gebrochene Gläser, vergilbte Kunststoffteile und fehlende Zeiger mindern. Mechanische Werke werden auf Funktion geprüft. Originalverpackungen und Kaufbelege erhöhen das Interesse. Uhren aus Büros und öffentlichen Gebäuden sind oft in Serien erhalten. Weitere Uhren behandeln die Seiten zu Armbanduhren und Großuhren.
Woran man es erkennt
- Max Bill für Junghans
- Museum Watch von Movado
- Originale Zifferblätter
- Neuauflagen und Kopien
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