Stahlrohrmöbel
Freischwinger, Sessel und Tische aus verchromtem Stahlrohr nach Breuer, Stam, Mies van der Rohe und ihren Zeitgenossen.
Um 1925 entdeckten Architekten das gebogene Stahlrohr als Material für leichte, hygienische Möbel. Marcel Breuer entwarf am Bauhaus Sessel aus Stahlrohr, Mart Stam 1926 den ersten Freischwinger, Ludwig Mies van der Rohe den Freischwinger MR 10. Gebrüder Thonet produzierte ab den späten 1920er-Jahren zahlreiche dieser Modelle, darunter Breuers Freischwinger mit Rohrgeflecht, bekannt als B 32. In Wien fertigten Thonet-Mundus und andere Firmen Stahlrohrmöbel für Büros, Kaffeehäuser und moderne Wohnungen. Später übernahmen Firmen wie Tecta, Knoll und Cassina Lizenzen bekannter Modelle.
Bewertet werden Entwerfer, Hersteller, Entstehungszeit sowie der Zustand von Chrom, Geflecht und Bezug. Thonet-Möbel der Zwischenkriegszeit tragen oft Prägungen oder Etiketten, frühe Stücke sind an Rohrstärke und Verschraubung zu erkennen. Rost unter abblätterndem Chrom, gerissenes Geflecht und ersetzte Bezüge mindern. Nachbauten ohne Lizenz sind sehr verbreitet und meist leichter, mit dünnerem Rohr. Spätere Lizenzauflagen haben einen eigenen Markt. Garnituren und Sesselpaare werden gemeinsam bewertet.
Woran man es erkennt
- Freischwinger B 32
- Prägungen von Thonet
- Rost unter Chrom
- Nachbauten mit dünnem Rohr
- Lizenzauflagen
Hersteller
Stahlrohrmöbel verkaufen: in allen 23 Bezirken
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