Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Historische Blankwaffen & Rüstungen im 14. Bezirk, 1140 Wien

Blankwaffen aus Penzing: Hadersdorf, Hütteldorf, Wienerwald

Feldmarschall Laudon ruht im Park von Schloss Hadersdorf; in den Villen am Wienerwaldrand hängen Hirschfänger, Säbel und Jagdtrophäen oft bis heute.

Hütteldorf, Hadersdorf und Weidlingau sind Villengebiete der Zeit um 1900; manche Häuser bewohnen noch Nachfahren der Erbauer, und Verlassenschaften umfassen ganze Einrichtungen samt Jagdzimmer. Dort finden sich Hirschfänger, Waidblätter, Jagdmesser, Säbel aus dem Militärdienst und Panoplien als Raumschmuck. Zinshäuser und Gemeindebauten in Breitensee liefern eher Bajonette, Seitengewehre und Mannschaftssäbel aus Soldatenfamilien. Kleingärten am Wolfersberg bewahren in Hütten gelegentlich vergessene Klingen.

Gideon Ernst von Laudon, Feldmarschall im Siebenjährigen Krieg und gegen die Osmanen, lebte in Hadersdorf; sein Grabmal von Franz Anton Zauner steht im Schlosspark. Offiziersdegen und Säbel des 18. Jahrhunderts sind die Waffen seiner Generation. Erst 1938 wurde die niederösterreichische Gemeinde Hadersdorf-Weidlingau Teil des neu gebildeten 14. Bezirks; ihre Wälder am Wienerwald waren lange Jagdreviere, und aus diesen Revieren stammen viele Trophäen der Villen.

Jagdwaffenschränke enthalten meist auch Gewehre; diese vermitteln wir an befugte Waffenhändler, die Blankwaffen kaufen wir direkt. Tierpräparate und Trophäen brauchen bei geschützten Arten Artenschutznachweise. Hirschfänger prüfen wir auf Klingenätzung, Griffmaterial und Scheide mit Beimesser. Senden Sie vorab Fotos vom Jagdzimmer als Ganzes; die Besichtigung in Hütteldorf, Hadersdorf oder Breitensee kostet nichts.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Hirschfänger mit Beimesser und Waidblätter – Villen und Jagdzimmer am Wienerwaldrand
  • Offiziersdegen des 18. Jahrhunderts – Laudon-Tradition in Hadersdorf
  • Bajonette und Mannschaftssäbel – Zinshäuser und Gemeindebauten in Breitensee

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Historische Blankwaffen & Rüstungen

Woran erkenne ich, ob eine Rüstung alt ist?

Hinweise sind Gewicht, Schmiedespuren, Nieten, Marken der Plattner und Lederreste. Viele Rüstungen in Wiener Wohnungen stammen aus dem Historismus und dienten als Dekoration; auch sie haben einen Markt, werden aber anders bewertet.

Soll ich Rost von der Klinge entfernen?

Nein. Schleifen, Polieren und chemische Rostentferner zerstören Ätzungen, Bläuung und Patina. Lassen Sie die Waffe so, wie sie ist, und lagern Sie sie trocken.

Kaufen Sie japanische Schwerter?

Ja. Katana, Wakizashi und Tanto werden nach Schmied, Epoche, Klingenqualität und Montierung bewertet, Tsuba und Schwertzubehör auch einzeln. Viele Schwerter in Europa sind spätere Souvenirarbeiten; wir unterscheiden sie von alten Klingen.

Kaufen Sie Bajonette aus dem Ersten Weltkrieg?

Ja. Bajonette und Seitengewehre der k. u. k. Armee und anderer Armeen werden nach Modell, Hersteller, Stempeln und Erhaltung bewertet. Bajonette mit passender Scheide und Truppenstempel sind gesuchter.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.