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Design des 20. Jahrhunderts

Formholzmöbel

Sitzmöbel aus gebogenem und gepresstem Schichtholz von Aalto, Jacobsen, Eames und ihren Zeitgenossen.

Formsperrholz, aus dünnen, verleimten Furnierschichten in Form gepresst, ermöglichte ab den 1930er-Jahren neue, leichte Sitzmöbel. Alvar Aalto entwarf 1931 bis 1932 den Paimio-Sessel und 1933 den Hocker 60, Charles und Ray Eames ab 1945 Stühle aus geformtem Sperrholz mit Gummipuffern, Arne Jacobsen Stuhlschalen aus einem Stück für die Serie 7. Auch Gebrüder Thonet und andere Hersteller griffen das Material für Sessel, Stapelstühle und Kinderstühle auf. Formholzmöbel standen in Schulen, Kantinen und Wohnungen und wurden in großen Serien gefertigt.

Bewertet werden Entwerfer, Hersteller, Produktionsjahr und Zustand. Frühe Ausführungen mit originalen Gummipuffern, Furnieren und Stempeln sind gesucht. Risse im Formholz, abgelöste Furnierschichten und gebrochene Schalen mindern deutlich und sind schwer zu reparieren. Nachbauten und spätere Auflagen sind häufig; Unterschiede zeigen sich an Schichtaufbau, Verschraubung und Etiketten. Farbig gebeizte Varianten sind seltener als naturbelassene. Sesselpaare und Sätze von Stühlen werden gemeinsam bewertet.

Woran man es erkennt

  • Originale Gummipuffer
  • Abgelöste Furnierschichten
  • Farbige Varianten
  • Stempel unter der Schale

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.