Österreichische Möbel der Fünfzigerjahre
Sessel, Sofas, Tische und Kästen der österreichischen Nachkriegsmoderne von Rainer, Schuster, Praun und Zeitgenossen.
Nach 1945 entwickelte sich in Österreich eine eigenständige Nachkriegsmoderne mit leichten, schlanken Möbeln aus Holz, Stahl und Geflecht. Franz Schuster entwarf erschwingliche Möbel für den sozialen Wohnbau, Roland Rainer Sitzmöbel unter anderem für die Wiener Stadthalle, Anna-Lülja Praun Einrichtungen und Einzelmöbel von großer handwerklicher Präzision. Oswald Haerdtl gestaltete Kaffeehäuser und Espressi wie das Arabia am Kohlmarkt, Karl Schwanzer den österreichischen Pavillon der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Wiener Tischlereien und Firmen fertigten zahlreiche Modelle in Kleinserien.
Österreichische Möbel der Fünfzigerjahre werden zunehmend gesammelt, sind aber oft schwer zuzuordnen, da viele ohne Marke blieben. Bewertet werden Entwerfer, Hersteller, Originalzustand und Erhaltung. Originale Bezüge aus Stoffen der Zeit und unveränderte Lackierungen erhöhen den Wert. Ausstellungskataloge, Zeitschriften und Messeprospekte der Zeit helfen bei der Bestimmung. Möbel aus öffentlichen Bauten setzen eine geklärte Herkunft voraus. Einzelne Sessel und kleine Tische sind leichter zu vermitteln als große Kastenmöbel.
Woran man es erkennt
- Kleinserien Wiener Firmen
- Originale Bezüge
- Zeitschriften und Messeprospekte
- Herkunft aus öffentlichen Bauten
Hersteller
Österreichische Möbel der Fünfzigerjahre verkaufen: in allen 23 Bezirken
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