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Alte Meister im 14. Bezirk, 1140 Wien

Alte Meister in Penzing: Villen in Hütteldorf und Hadersdorf

Zwischen Laudons Schloss Hadersdorf und den Villen am Wienerwaldrand kommen Jagdstillleben, Tierstücke und Bildnisse aus Häusern, die seit Generationen in Familienbesitz sind.

Penzing hat zwei Gesichter: Im Osten prägen Gründerzeit-Zinshäuser und Gemeindebauten Breitensee und das Gebiet um die Linzer Straße, im Westen stehen Villen, Einfamilienhäuser und Kleingärten am Wienerwaldrand. In Hütteldorf und Hadersdorf bauten sich um 1900 Sommerfrischler und wohlhabende Familien Villen, die teils noch von Nachkommen der Erbauer bewohnt werden. Dort fallen ganze Einrichtungen samt Dachboden, Keller und Gartenhaus an, oft mit Jagdtrophäen – und mit Jagdstillleben, Tierstücken und Waldlandschaften, die zur Ausstattung eines Jagdzimmers gehörten.

Für Penzing sind keine Altmeister mit Wohn- oder Werkort belegt; anknüpfen lässt sich an Hadersdorf. Feldmarschall Gideon Ernst von Laudon lebte dort, sein Grabmal steht im Park des Schlosses Hadersdorf. Bildnisse von Feldherren und Schlachtenbilder des 18. Jahrhunderts, vielfach als Werkstattrepliken oder Kopien gemalt, gehören zu den Gattungen, die in Offiziers- und Beamtenfamilien weitergegeben wurden. Barock und Biedermeier prägen die Ortskerne von Penzing und Hütteldorf mit der Penzinger Pfarrkirche.

Bei Villenverlassenschaften in Hütteldorf, Hadersdorf oder Weidlingau beginnt die kostenlose Besichtigung meist im Jagdzimmer und endet am Dachboden. Schusswaffen, die neben Bildern an der Wand hängen, vermitteln wir an befugte Waffenhändler; bei Tierpräparaten sind Artenschutznachweise zu klären. Für die Gemälde prüfen wir Leinwand, Malschicht und Rahmen; den Transport über Gartenwege und Hangtreppen planen wir gemeinsam mit Ihnen.

Was in Penzing häufig auftaucht

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

80

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

16

Fragen zu Alte Meister

Soll ich das Bild vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine unsachgemäße Reinigung kann Lasuren und Signaturen abtragen, die für die Zuschreibung entscheidend sind. Lassen Sie Schmutz und Firnis unverändert; der Zustand wird bei der Bewertung berücksichtigt.

Was bedeuten Siegel und Nummern auf der Rückseite?

Lacksiegel stammen oft von Adelssammlungen, Zollämtern oder Verlassenschaftsverfahren, Kreidenummern und Etiketten von Auktionen und Ausstellungen. Sie gehören zur Provenienz und sollten nicht entfernt werden. Fotografieren Sie die Rückseite deshalb vollständig.

Kaufen Sie auch Bilder mit Rissen oder Löchern?

Ja, sofern Motiv und Malschicht eine Restaurierung rechtfertigen. Ein Riss in der Leinwand oder eine gesprungene Tafel kommt bei Bildern dieses Alters häufig vor und schließt einen Ankauf nicht aus.

Ist ein unsigniertes Bild weniger wert?

Viele Alte Meister signierten selten, Werkstattbilder blieben grundsätzlich ohne Namen. Entscheidend sind Malqualität, Erhaltung und eine Zuschreibung über Vergleichswerke. Eine später aufgemalte, falsche Signatur schadet einem Bild eher.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.