Manufaktur: Leuchten
Louis Poulsen
Kopenhagen, seit 1874
Dänische Leuchtenfirma; seit 1925 Leuchten nach Poul Henningsen mit blendfreien Schirmsystemen wie PH 5 und PH Artichoke.
Das Kopenhagener Unternehmen begann 1874 als Weinhandel, wandte sich um 1900 dem Handel mit Elektrobedarf zu und arbeitete ab 1924 mit dem Architekten Poul Henningsen zusammen. Dessen mehrschalige Leuchte erhielt auf der Pariser Ausstellung 1925 eine Goldmedaille und wurde als PH-Leuchte in Serie gefertigt. Louis Poulsen wurde damit zum führenden dänischen Leuchtenhersteller und arbeitete mit Arne Jacobsen, Verner Panton und anderen Gestaltern zusammen.
Henningsens Schirmsysteme lenken das Licht über mehrere Reflektoren so, dass die Glühbirne verborgen bleibt. Die PH 5 von 1958 wurde zur meistverkauften Hängeleuchte des Unternehmens, die PH Artichoke entstand im selben Jahr für das Restaurant Langelinie Pavillonen. Arne Jacobsen entwarf um 1960 die AJ-Leuchten für das SAS Royal Hotel in Kopenhagen, Verner Panton Leuchten wie die Panthella. Frühe PH-Tischleuchten haben Schirme aus Opalglas und Messingfüße.
Leuchten tragen Typenschilder, Aufkleber oder Prägungen mit „Louis Poulsen“, frühe PH-Leuchten Patentangaben auf Schirmen und Fassungen. Weil viele Modelle bis heute gefertigt werden, helfen Schirmmaterial, Fassung, Kabel und Kennzeichnung, Vorkriegs- und Nachkriegsstücke von neuen zu unterscheiden. Nachbauten aus Asien sind verbreitet und weichen in Materialstärke und Schirmgeometrie ab. Glasschirme früher Modelle sind empfindlich. Vergilbte und verbeulte Schirme sind häufig, ebenso ersetzte Fassungen.
Entwerfer & Personen
- Poul Henningsen
- Arne Jacobsen
- Verner Panton
Louis Poulsen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Ebenfalls: Leuchten
- Artemideseit 1960
- Emil Stejnarab den späten 1950er-Jahren
- Flosseit 1962
- FontanaArteseit 1932
- J. T. Kalmarseit 1881
- Kaiser IdellLeuchtenserie ab 1933
- Rupert Nikoll1950er- bis 1970er-Jahre
- Tecnolumenseit 1979
- Tiffany Studios1885–1932
- Wokaseit 1977
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular