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Theodor Herzl im 19. Bezirk, 1190 Wien

Theodor Herzl in Döbling: das Grab auf dem Döblinger Friedhof

Von 1904 bis 1949 lag Theodor Herzl auf dem Döblinger Friedhof begraben, bevor seine Gebeine nach Jerusalem überführt wurden.

Herzl starb im Juli 1904 in Edlach an der Rax und wurde auf dem Döblinger Friedhof beigesetzt. 1949 überführte man seine Gebeine nach Jerusalem auf den später nach ihm benannten Herzlberg; in Döbling blieb die Erinnerung an 45 Jahre Grabstätte. Der Bezirk war um 1900 Wohnort von Industriellen, Bankiers und Künstlern: Josephine von Wertheimstein führte in ihrer Villa an der Döblinger Hauptstraße einen Salon, auf der Hohen Warte entstand Josef Hoffmanns Villenkolonie. Viele dieser Villen gehörten jüdischen Familien, die nach dem „Anschluss“ 1938 vertrieben wurden.

Um Herzls Tod und Begräbnis entstanden Erinnerungsstücke, die heute gehandelt werden: Trauerkarten, Gedenkpostkarten, Porträtdrucke, Zeitungsnummern vom Juli 1904 und Fotografien des Grabes. Dazu kommen Judaica und Familiendokumente aus Döblinger Haushalten, deren Herkunft wir vor dem Ankauf prüfen. Druckwerke bewerten wir nach Auflage und Erhaltung, Fotografien nach Abzugsart und Rückseitenvermerken. Senden Sie uns zunächst eine Liste oder einige Aufnahmen; die Besichtigung in Grinzing, Sievering oder Oberdöbling folgt kostenlos.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.