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Alte Meister

Tierstücke der Wiener Hofmaler

Pferdebildnisse, Hunde, Wild und Federvieh von Malern im Dienst des Kaiserhofs.

Am Wiener Hof bestand im frühen 18. Jahrhundert eine eigene Tradition der Tiermalerei. Johann Georg de Hamilton malte für Kaiser Karl VI. Bildnisse von Pferden der Hofgestüte, darunter Vorfahren der Lipizzaner, mit genauer Wiedergabe von Fellzeichnung und Brandzeichen. Sein Bruder Philipp Ferdinand de Hamilton spezialisierte sich auf Wild, Geflügel und Jagdhunde vor Waldkulissen. Solche Bilder hingen in Jagdschlössern und Stadtpalais und wurden häufig in Serien bestellt, die später durch Erbteilung auseinandergingen.

Pferdebildnisse mit benannten Tieren und Brandzeichen sind gesucht, ebenso Jagdstücke mit fein gemaltem Fell und Gefieder. Bei Serien zählt die Zahl der erhaltenen Bilder. Kopien des 19. Jahrhunderts nach den Hamilton-Bildern sind in der Zeichnung der Tiere schwächer und im Hintergrund summarischer. Inschriften mit Pferdenamen am unteren Bildrand stützen die Zuordnung zu den Hofgestüten. Hundebildnisse mit Halsband und Wappen des Besitzers sind seltener als Pferdebilder und entsprechend gesucht.

Woran man es erkennt

  • Pferdebildnisse mit Namen und Brandzeichen
  • Wild und Federvieh vor Waldkulisse
  • Serien für Jagdschlösser
  • Kopien des 19. Jahrhunderts
  • Inschriften am Bildrand

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.