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Alte Meister

Barocke Bilderrahmen

Geschnitzte und vergoldete Rahmen des 17. und 18. Jahrhunderts, mit oder ohne Bild.

Rahmen fertigten im Barock eigene Bildschnitzer und Vergolder, sie gehörten zur Raumausstattung. Typisch sind holländische Ebenholz- und Birnbaumrahmen mit Flammleisten, flämische und italienische Akanthusrahmen sowie französische Régence- und Louis-quinze-Rahmen mit Muschelwerk. In Wien entstanden geschnitzte Lindenholzrahmen mit Bandelwerk und Rocaillen, meist mit Polimentvergoldung auf rotem oder ockerfarbenem Bolus. Viele dieser Rahmen wurden im 19. Jahrhundert mit Bronzefarbe überstrichen oder neu vergoldet. Rahmenmacher richteten sich nach dem jeweiligen Bildformat, weshalb barocke Rahmen selten genormte Maße haben.

Originale Vergoldung, vollständige Ecken und unbeschädigte Schnitzerei bestimmen den Wert. Ornamente aus Gips oder Masse auf glatten Profilleisten sprechen für eine Entstehung im 19. Jahrhundert. Ein zum Bild passender, zeitgleicher Rahmen hilft bei der Datierung des Gemäldes. Leere Rahmen werden ebenfalls angekauft, wenn Maße und Erhaltung stimmen. Ältere Rahmen zeigen auf der Rückseite handgesägte Hölzer, Holznägel und verzapfte Ecken. Fotos von Ecke, Profil und Rückseite reichen meist für eine erste Einschätzung.

Woran man es erkennt

  • Geschnitzte Lindenholzrahmen
  • Polimentvergoldung auf Bolus
  • Flammleisten und Ebenholzfurnier
  • Spätere Bronzefarbe
  • Masse-Ornamente des 19. Jahrhunderts

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.