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Kugelschreiber

Kugelschreiber von den ersten Bíró-Modellen bis zu Luxusausführungen aus Edelmetall und Lack.

Der ungarische Journalist László Bíró meldete 1938 einen Kugelschreiber zum Patent an und brachte ihn nach seiner Emigration in Argentinien zur Serienreife. Nach 1945 verbreitete sich der Kugelschreiber rasch; Parker stellte 1954 den Jotter vor, der in Millionenstückzahl verkauft wurde. Caran d'Ache aus Genf baute den Ecridor mit graviertem Metallschaft, Montblanc, Cartier, Dupont und Dunhill Kugelschreiber aus Silber, Gold und Chinalack. Daneben entstanden Werbekugelschreiber mit Firmenaufdruck und Kugelschreiber im Design der 1950er- und 1960er-Jahre.

Den Wert bestimmen Hersteller, Material, Modell, Seltenheit und Erhaltung. Frühe Bíró-Modelle, Kugelschreiber aus Edelmetall mit Punzen und limitierte Ausführungen in Originalschachtel sind gesucht. Werbekugelschreiber haben meist nur in großen thematischen Sammlungen Wert. Dellen, abgeriebene Vergoldung und defekte Mechanik mindern den Wert. Goldene und silberne Kugelschreiber bewerten wir auch nach Feingehalt und Gewicht. Originalschachteln, Ersatzminen und Anleitungen steigern das Interesse. Auch Sammlungen von Kugelschreibern einer Marke nehmen wir, wenn sie geordnet und gut erhalten sind.

Woran man es erkennt

  • Frühe Bíró-Kugelschreiber
  • Parker Jotter der ersten Serien
  • Caran d'Ache Ecridor
  • Montblanc- und Cartier-Kugelschreiber
  • Chinalack-Kugelschreiber von Dupont
  • Kugelschreiber aus Gold und Silber

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.