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Bruyèrepfeifen

Tabakpfeifen aus der Wurzelknolle der Baumheide, von Saint-Claude über englische Häuser bis zu italienischen und dänischen Handarbeitspfeifen.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich die Pfeife aus Bruyère durch, der harten, hitzebeständigen Wurzelknolle der Baumheide aus dem Mittelmeerraum. Saint-Claude im französischen Jura wurde zum Zentrum der Herstellung. In London bauten Dunhill mit dem weißen Punkt am Mundstück, Charatan und Comoy's Pfeifen mit eigenen Formen und Schliffbildern, in Italien ab 1947 Castello, in Dänemark nach 1950 Pfeifenmacher wie Stanwell und freie Formen von Handwerkern, die als Freehands gesammelt werden. Pfeifen tragen Prägungen von Marke, Form, Herkunft und oft dem Herstellungsjahr.

Den Wert bestimmen Hersteller, Form, Maserung, Alter und Zustand. Dunhill-Pfeifen mit datierbaren Prägungen, Charatan- und Castello-Pfeifen und dänische Handarbeiten sind gesucht, ebenso ungerauchte Pfeifen in Originalschachtel. Stark angebrannte Köpfe, Risse, zerbissene Mundstücke und abgenutzte Prägungen mindern den Wert. Gerauchte Pfeifen werden von Sammlern gereinigt und wieder genutzt und haben daher ihren Markt. Ganze Sammlungen mit Ständern bewerten wir gemeinsam. Fotos der Prägungen am Holm genügen für eine erste Einordnung.

Woran man es erkennt

  • Dunhill-Pfeifen mit weißem Punkt
  • Charatan- und Comoy's-Pfeifen
  • Castello-Pfeifen
  • Dänische Freehands
  • Ungerauchte Pfeifen in Schachtel
  • Pfeifenständer und Sammlungen

Hersteller

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.