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Josef Frank im 20. Bezirk, 1200 Wien

Josef Frank in der Brigittenau: Anteil am Winarskyhof

Am Winarskyhof an der Stromstraße (1924–1926) arbeitete Josef Frank neben Behrens, Hoffmann, Loos und Schütte-Lihotzky.

Der Winarskyhof an der Stromstraße, benannt nach dem Sozialdemokraten Leopold Winarsky, entstand 1924–1926 als Gemeinschaftswerk: Peter Behrens, Josef Hoffmann, Oskar Strnad, Oskar Wlach, Adolf Loos, Margarete Schütte-Lihotzky und Josef Frank planten Bauteile, gemeinsam mit dem benachbarten Otto-Haas-Hof. Auf wenigen Blöcken stehen so Bauteile von sieben Architekten der Wiener Moderne. Die Brigittenau, 1900 von der Leopoldstadt getrennt, war Arbeiterbezirk mit Hafen, Lagerhäusern und Bahn am Handelskai.

In Brigittenauer Gemeindewohnungen, oft seit Jahrzehnten von denselben Familien bewohnt, sammeln sich Hausrat der Nachkriegszeit, Fotoalben, Vereinsabzeichen und Drucksachen des Roten Wien. Kellerabteile bewahren Spielzeug und Haushaltsgeräte mehrerer Jahrzehnte. Für Frank-Bezüge sind Möbel und Stoffe von Haus & Garten und Publikationen der Gemeinde zu den Höfen relevant; Svenskt-Tenn-Stoffe späterer Produktion unterscheiden wir an Druckvermerk und Material. Zithern und Wienerlied-Platten bewerten wir mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.