Grammophone, Radios, Kameras & Technik
Detektorempfänger
Radioempfänger ohne Stromversorgung mit Kristalldetektor und Kopfhörer, aus der Anfangszeit des Rundfunks in den 1920er-Jahren.
Als die RAVAG im Oktober 1924 in Wien den regulären Rundfunk aufnahm, hörten die meisten Wiener mit einem Detektorempfänger. Das Gerät kommt ohne Strom aus: Eine Spule und ein Drehkondensator wählen den Sender, ein Kristall aus Bleiglanz, abgetastet mit einer feinen Drahtspitze, dient als Gleichrichter, und ein Kopfhörer macht das Programm hörbar. Gebaut wurden Detektorgeräte in Holzkästen mit Messingbeschlägen und Hartgummiplatten, von Firmen wie Kapsch und Czeija, Nissl & Co. ebenso wie von Bastlern nach Bauanleitungen. Antennen wurden quer über Höfe und Dachböden gespannt.
Den Wert bestimmen Hersteller, Gehäuse, Vollständigkeit und Originalität. Detektorempfänger mit Herstellerschild, Originaldetektor und Kopfhörer sind gesucht, ebenso Geräte mit Prüfstempeln der Post, die eine Lizenz voraussetzten. Selbstgebaute Geräte haben einen kleineren, aber treuen Sammlerkreis. Gebrochene Kristallhalter, fehlende Spulen und beschädigte Kopfhörer mindern den Wert. Fotos von Frontplatte, Innenansicht und Typenschild reichen für die Einschätzung. Auch einzelne Kopfhörer und Detektoren in Originalverpackung nehmen wir. Postlizenzen und Rundfunkzeitschriften der 1920er-Jahre ergänzen eine Sammlung.
Woran man es erkennt
- Detektorempfänger von Kapsch
- Geräte von Czeija, Nissl & Co.
- Kristalldetektoren
- Kopfhörer der 1920er-Jahre
- Geräte mit Postprüfstempel
- Bastlergeräte nach Bauanleitung
Hersteller
Detektorempfänger verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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